Erneuter Datenskandal beim AWD
Der erste Skandal in Sachen Datenschutz beim Finanzdienstleister AWD ist gerade mal vier Wochen her, schon tun sich die nächsten Sicherheitslücken auf. Die Datenzentrale erweist sich als Selbstbedienungsladen für externe IT-Dienstleister.
Externe IT-Berater, die für den Finanzdienstleister AWD Software entwickelt haben, haben für ihre Arbeit offenbar echte Kundendaten verwendet, fand der Nachrichtensender NDR Info heraus. „Dabei wäre es völlig ausreichend, mit Testpersonen zu arbeiten“, zitiert der Sender einen Firmen-Insider. Eine offizielle Stellungnahme des Konzerns liegt noch nicht vor.
Damit nicht genug: In der AWD-Zentrale in Hannover gebe es Computerarbeitsplätze mit freigeschalteten CD-Laufwerken und USB-Schnittstellen. Hier hätte sich der interessierte IT-Dienstleister problemlos ein Päckchen Kundendaten ziehen und speichern können. Ebenso konnten Externe sogar eigene Rechner problemlos mit dem AWD-Netzwerk verbinden.
Die Vorgeschichte: Vor gut vier Wochen spielte ein AWD-Insider NDR Info die Daten von 27.000 AWD-Kunden inklusive deren Vertragsparameter zu. Inzwischen haben die Hannoveraner den Sender auf Herausgabe der Daten verklagt.


























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