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30.07.2010 13:13
Rubrik: Berater

Studie: Makler sind Social-Media-Muffel

Ob Xing, Facebook oder Stay Friends: In ihrer Freizeit sind viele Makler in sozialen Netzwerken unterwegs. Beruflich hingegen werden die interaktiven Möglichkeiten des Web 2.0 eher selten genutzt.

Das ergab das aktuelle Absatzbarometer des Marktforschungsinstituts You Gov Psychonomics. Dabei wurden mehr als 200 hauptberufliche Versicherungs- und Finanzvermittler aus großen und kleineren Maklerbüros befragt.

Für eine Homepage reicht das Interesse der Makler am World Wide Web gerade noch so aus: Mehr als drei Viertel aller befragten Makler haben eine ständige Internet-Präsenz. Darüber hinausgehende Anwendungen wie beispielsweise die Suchmaschinenoptimierung mit Google Ad Words sind für die meisten von ihnen jedoch Fremdwörter.

Auch soziale Online-Netzwerke, die die Makler privat häufig aufsuchen, werden beruflich nur selten genutzt. So sind beispielsweise weniger als zwei Drittel aller Befragten persönlich bei der Online-Business-Plattform Xing registriert. Allerdings zählen nur die wenigsten Berater zu den Stammgästen: Mehr als die Hälfte der befragten Xing-Mitglieder besucht die Plattform höchstens einmal in der Woche. Intensive Kundenbeziehungen können so wohl kaum gepflegt werden.

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Anders sieht es bei der Online-Plattform Facebook aus, die auf der Beliebtheitsskala den zweiten Rang nach Xing einnimmt. Die meisten Nutzer schauen zwar mehrmals die Woche bei Facebook vorbei – allerdings überwiegend privat. Nur jeder zwanzigste Facebook-Nutzer gab an, das Netzwerk hauptsächlich beruflich zu nutzen.

Hier seien Versicherer gefordert, meint Michael Kerper, Finanzdienstleistungsmarkt-Forscher von You Gov Psychonomics. Diese könnten mit Hilfe von Schulungen, Beratungsangebote und sonstigen Hilfsmitteln Vorbehalte abbauen. Davon würden sowohl der Vertrieb als auch die gesamte Branche profitieren, ist Kerper überzeugt.



Von: Svetlana Kerschner

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Hans Bayartz, 31-07-10 11:48:
Nicht nur in dieser Zielgruppe ist noch einiges an Aufklärungs-Arbeit zu tun. Die ganze Finanzbranche hängt der Entwicklung hinterher.

Dabei könnte man mit SocialNetworks einiges an Imagepflege und Service aufholen, wenn man sich selbst als Marke begreifen würde. Empfehlungs-Marketing ist ein hervorragendes Mittel, um sich von anderen Anbieter abzuheben. Deshalb bin ich sehr gespannt, wann das private Networking sich zu beruflichem weiterentwickelt und eigene Communities gegründet werden.

Besten Gruss
Hans Bayartz
Versicherungsmakler , 03-08-10 15:47:
Dinge, die die Welt nicht braucht - das ist mein Kommentar zu den ganzen Social-Media-Diensten.

Arme Leute, die den ganzen Tag vor dem PC sitzen und schauen, was irgendein Hampelmann irgendwo auf der ganzen Welt geschrieben hat. Haben diese Leute keine wirklichen SOZIALEN Kontakte, also echte menschliche Beziehungen?

Man Leute, geht mal wieder raus an die frische Luft, trefft andere Leute und redet mit denen, sonst ist eure einzige Freundin bald die Tastatur!!!

Geschäftlich braucht man diesen ganzen Social-Media-Mist ebenfalls nicht. Verdienen kann man damit nicht einen einzigen Euro, im Gegenteil: Es kostet nur Zeit und Geld!

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