Finanztipp der Woche: Der richtige monatliche Sparbetrag und die passende Geldanlage
Klar ist: Mit dem Sparen kann man gar nicht früh genug beginnen. Schwieriger ist schon die Frage, welche Summe man monatlich beiseitelegen sollte. Und in welche Anlageform – wenn nicht in den Sparstrumpf – soll das Geld bloß fließen? Wie man die Sache angehen sollte.
Die Deutschen sparen – naja, zumindest ein gewisser Teil von ihnen. 44 Prozent der Deutschen legen monatlich Geld für ihren Ruhestand beiseite (Stand April 2010). Charles Neus, Altersvorsorge-Experte bei der Bank J.P. Morgan in Frankfurt, deutet die Zahl positiv: „Immer mehr Deutsche sehen die Notwendigkeit der privaten Vorsorge, um die Versorgungslücke im Rentenalter zu schließen.“ Stimmt, im April 2008 lag der Anteil der Monatssparer noch bei 41,9 Prozent.
Knapp ein Viertel der bekennenden Nichtsparer geben an, sich das Sparen finanziell einfach nicht leisten zu können. Diese Ausrede will Hannes Peterreins (Bild links), Gründer und Leiter der Dr. Peterreins Portfolio Consulting GmbH zumindest nicht für alle Sparmuffel gelten lassen: „Die Erfahrung zeigt, dass man sich sehr schnell daran gewöhnt, dass im Monat 100 Euro weniger zur Verfügung stehen. Manche Raucher geben diesen Betrag monatlich fürs Rauchen aus und das geht auch irgendwie.“
Länger regelmäßig wenig sparen ist besser als kürzer viel beiseitelegen
Klar ist: Gerade die Jüngeren werden im Alter zunehmend auf private Ersparnisse angewiesen sein – ältere Semester werden mit ihrer staatlichen Rente eher zurechtkommen. Besorgniserregend: Lediglich 60 Prozent der 20- bis 29-Jährigen beschäftigen sich mit dem Thema Altersvorsorge.
Peterreins kennt die Argumente der Frischlinge: „Viele Jüngere sagen, jetzt verdiene ich zu wenig, da lohnt sich das Sparen nicht. Erst wenn ich wirklich gut verdiene, fange ich mit dem Sparen an.“ Er rät: Länger regelmäßig wenig sparen ist besser als kürzer viel beiseitelegen. Bei einer Anlageform, die 5 Prozent Rendite bringt, hat man bei einer monatlichen Sparsumme von 100 Euro nach 30 Jahren 81.000 Euro beisammen. Um dasselbe Vermögen in 10 Jahren anzusparen, muss man monatlich 525 Euro zur Seite legen.
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"Das Anlageziel bestimmt die monatliche Sparsumme und die passende Geldanlage"
Sparen ist wichtig, je früher desto besser – soweit so klar. Stellt sich jedoch die Frage, wie viel soll ich monatlich ansparen und welchen jährlichen Wertzuwachs soll die gewählte Anlageform bringen?


























2.Fall: Er muss nicht, er muss nur sterben. Unser Gehirn weiß nicht was in den nächsten 5 Minuten passiert. Es gilt immer noch der Satz 1. kommt es anders, 2. als man denkt.
Der Herr Vermögensverwalter soll doch bei dem Aktiensparplan bitte angeben wie hoch die Bruttorendite sein müßte, also nach Abzug von Vetriebsprovision, Managementgebühren(was sind das für Kosten,herrlich) und Abgeltungssteuer, um auf eine Nettorendite von 6% zukommen. Und welcher Aktienfonds bzw. Fonds haben dies in den letzten 25 Jahren erreicht? Und wie hätte es in der Finanzkrise 2008-2009 ausgesehen? Im übrigen gibt es auch Direktversicherer mit geringen Kosten.
Fazit: Also so ein Artikel kann, wahrscheinlich auch aus Kostengründen nur unvollständig sein.
Beste Grüße
Werner Rohrmann
Fall 1 ist von Beraterseite Unsinn, es wurden für 218.000 € Ergebnis 180.000 € eingezahlt. Wir haben aber über die 25 Jahre eine Inflationsrate.
Eine gute Geldanlage über eine Laufzeit von 25 Jahren bedarf einer sehr guten und laufenden Beratung. Das zeigt schon die Entwicklung am Aktienmarkt in den letzten 10 Jahren. Und es sollte keiner glauben, das die Entwicklung wie in den letzten 50 Jahren so relativ glatt weitergeht. Heute steht bei jeder Geldanlage unbedingt die Erhaltung der Kaufkraft im Vordergrund, dann die Verfügbarkeit und dann eine angemessene Wertentwicklung.
mit weib und kind siehts wieder anders aus - also gebe ich herrn peterreins recht: es ist alles sehr individuell.
p.s. christian: geschl. Fonds? würd ich bleiben lassen!
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragt man Arzt oder Apotheker....
Herr Peterreins nächstesmal bitte mehr Mühe geben mit dem Artikel.
Wir Portfolioverwalter sind durch schlechte Presse ohnehin genügend in Verruf geraten.
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