DWS: Fonds-Gigant will sich kleinen Boutiquen öffnen
Erst wird aufgeräumt, dann neu eingerichtet: Kaum hat die DWS beschlossen, bis zu 100 eigenen Fonds zu schließen, schaut sie sich auch schon nach externem Know-how um. Udo Rosendahl, neuer Dachfonds-Chef der DWS, will gegenüber hausfremden Fonds offener werden, und Fondsmanagerin Johanna Piechocinski hat auch schon einen Wunschzettel.
Der neue Dachfonds-Chef der DWS, Udo Rosendahl, will mehr externe Fondsmanager in die Portfolios der DWS-Dachfonds einbinden. Viele der Dachfonds hätten sich bisher auf hauseigene Zielfonds konzentriert, berichtet das englische Nachrichtenportal „Citywire“. „Ich suche nach Strategien, die wir in unserem Haus nicht umsetzen können“, sagte Rosendahl.
Johanna Piechocinski, Senior Dachfondsmanagerin bei DWS, nennt bereits einige Namen, die sie im Visier hat: Rod Marsden von JO Hambro mit seinem JOHCM Continental European Fund (WKN: A0BLYL), den First Private Aktien Global (WKN: A0KFRT) von Tobias Klein und den Fortis L Equity World Fund (WKN: 971915) von Saker Nusseibeh. Rentenseitig favorisiert Piechocinski den Investment Grade Bond Fund (WKN: A0BL7S) von der Londoner Boutique Bluebay sowie den LBBW Rentamax (WKN: 532614) von Dietmar Zantke.
























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