Hidden Champions Tour: „Fast alle Ampeln auf grün“
Heinz-Dieter Müller, Gründer des Kulmbacher Fonds- und Beratungshauses M.E.T. finanz, über seine Teilnahme an der Hidden Champions Tour und die Anlagetrends der kommenden Monate.
DAS INVESTMENT.com: Wie definieren Sie Hidden Champions?
Heinz-Dieter Müller: Das sind verborgene Ideen und Konzepte, die bisher in der breiten Öffentlichkeit von Beratern und Kunden nur wenig bis unbekannt sind. Vermögensverwaltende beziehungsweise vermögenserhaltende Investmentansätze gibt es als Idee natürlich schon so lange wie Vermögensverwalter - im Fondsmantel für jedermann erhältlich jedoch erst seit wenigen Jahren.
DAS INVESTMENT.com: Warum veranstalten Sie die Hidden Champions Tour im Verbund und nicht eigenständig?
Müller: Veranstaltungen wie etwa Roadshows zur Präsentation vor einem großen Kreis von Marktteilnehmer benötigen eine Menge Erfahrung und ein ziemlich großes Marketingbudget. Beides steht jungen, kleinen Fondsgesellschaften nur in begrenztem Maße zur Verfügung. Notwendige Investitionen teilen, gemeinsame Synergieeffekte nutzen und an der Erfahrung und dem Bekanntheitsgrad eines erfolgreichen Veranstalters partizipieren sind wohl die wichtigsten Gründe für den gemeinsamen Auftritt.
DAS INVESTMENT.com: Wen wollen Sie mit der Tour erreichen?
Müller: Die Tour richtet sich in erster Linie an freie Finanzdienstleister wie Finanzberater oder Finanzmakler, aber auch an Investment-Professionals wie Dachfonds-Manager, Vermögensverwalter oder konzernunabhängig beratende Banken und deren Mitarbeiter sowie Vertreter der einschlägigen Medien. Finanzdienstleister können wiederum Kunden, Interessenten oder Multiplikatoren einladen.
DAS INVESTMENT.com: Welche Erfahrung bringen Sie mit?
Müller: Unser M.E.T. Fonds-PrivatMandat ist der „Trendfolger“ unter den vermögensverwaltenden Fonds. In Wachstumsphasen investiert das Fondsmanagement in die weltweit entsprechend vorherrschenden Trends. Dabei kann das Fondsvolumen zwischen 0 und 100 Prozent in nach dem Best-Select-Ansatz ausgesuchten Aktienfonds investiert werden. In Abwärtsphasen verlassen wir die von der jeweiligen Negativentwicklung betroffenen Märkte und schichten das entsprechende Vermögen auf Geldmarktkonten um. Im Mai 2010 waren deshalb vorübergehend 90 Prozent des Fondsvermögens auf Geldmarktkonten aufgeteilt.
























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