Chinas Weg zur Konsumgesellschaft

Chinas Weg zur Konsumgesellschaft

User-Highlights

Der große Marktausblick 2012

Der große Marktausblick 2012

Wohin tendieren die Weltbörsen? Wo ist Geld noch sicher? Welche Investments versprechen ordentliche Renditen?

Gold

 Gold

Die Krisenwährung im Höhenrausch: Sicherer Hafen oder der Beginn einer neuen Blase? News, Analysen und Expertenmeinungen.

Euro-Bonds

 Euro-Bonds

Bon-Bonds oder Euro-Bombs. Wie sinnvoll sind europäische Schuldscheine? Was wären die Folgen für das Management von Rentenmandaten?

Schuldenkrise

Regulierung der Finanzbranche

Die Schuldenkrise spitzt sich zu, die Börse stürzen ab. Wir liefern Analysen, News und Hintergründe.

Topnews

Facebook

Das Wichtigste in einem Bild

 Topnews in Bildern
18.06.2009 09:28
Rubrik: Märkte

Merrill Lynch: China hui, Europa pfui

Quelle: Fotolia

Der Optimismus unter Fondsmanagern hält an: Vor allem Schwellenmarktaktien sind so gefragt wie nie. Jedoch werden nach und nach kritische Stimmen laut. Auch Europa hat in der Gunst der Investoren deutlich eingebüßt.

Dies geht aus der aktuellen Umfrage von Merrill Lynch hervor. Dabei wurden Anfang Juni 226 Fondsmanager befragt, die insgesamt 620 Milliarden US-Dollar verwalten.

62 Prozent der Befragten glauben, dass es in den nächsten zwölf Monaten mit der Weltwirtschaft bergauf geht; das sind 5 Prozentpunkte mehr als im Mai. Der Anteil der Manager, die eine baldige Rezession erwarten, sank von 70 Prozent im April und 38 Prozent im Mai auf aktuell 7 Prozent.

Die positiven Erwartungen spiegeln sich auch im Anlageverhalten wider. Zum ersten Mal seit Dezember 2007 hat die Mehrheit der Befragten ihre Aktienpositionen ausgebaut. Dabei setzen Investoren ihre Hoffnungen hauptsächlich in die Schwellenmärkte – und dort vor allem in China. Wie auch im Mai sagen mehr als 60 Prozent der befragten Manager der chinesischen Wirtschaft einen weiteren wirtschaftlichen Aufschwung in den nächsten 12 Monaten voraus. Dabei sind vor allem chinesische Rohstoffinvestments bei den Fondsmanagern gefragt.

„Der Massenandrang bei der Aufnahme von riskanten Anlagen – insbesondere auf Schwellenmärkten – erinnert an die spekulative Seifenblase“, kommentierte Michael Hartnett, Co-Leiter für internationale Investmentstrategien bei Merrill Lynch, die Ergebnisse der Mai-Umfrage. (DAS INVESTMENT.com berichtete). Nun scheint sich die Euphorie über die Emerging Markets langsam zu legen. So ging der Anteil der Manager, die in den Schwellenmärkten die beste Investitionsmöglichkeit sehen, im Vergleich zum Mai um 3 Prozentpunkte auf 37 Prozent zurück. Gleichzeitig bezeichnen 10 Prozent der Befragten die Schwellenmärkte als überbewertet.

Am schlechtesten schneidet Europa bei den Investoren ab: 23 Prozent planen, die Eurozone-Investments zurückzufahren.

Noch keine Kommentare vorhanden.

Kommentar schreiben

* - Pflichtfeld



CAPTCHA Bild zum Spamschutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*