US-Börsenaufsicht: Pornos statt Finanzkontrolle
Noch vor wenigen Tagen klagte sie Goldman Sachs wegen Betrugs an, nun steht die US-Börsenaufsicht SEC selbst in der Kritik. Eine interne Untersuchung soll laut Medienberichten ergeben haben, dass ranghohe Behördenmitarbeiter am Höhepunkt der Finanzkrise stundenlang Pornos anschauten.
Professionelles Arbeiten sieht anders aus: Anstatt die Finanzmärkte zu kontrollieren, sollen ranghohe und gut bezahlte Mitarbeiter der US-Börsenaufsicht lieber stundenlang Pornos im Internet angeschaut haben. Das ergab laut Medienberichten eine interne Untersuchung der Börsenaufsicht über die vergangenen zweieinhalb Jahre. Das Brisante an dem Vorfall: Die Porno-Klicks sollen erst im Krisenjahr 2008 einen größeren Umfang erreicht haben.
31 Mitarbeiter sollen sich auf diese Weise von ihrer eigentlichen Arbeit abgelenkt haben. In 17 Fällen handelt es sich dabei um höhergestellte Fach- und Führungskräfte, die bis zu 222.000 US-Dollar (165.000 Euro) im Jahr verdienten.
Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtet, soll beispielsweise ein hochrangiger Jurist auf seinem Computer in der SEC-Zentrale in Washington bis zu acht Stunden am Tag Pornos angeschaut und heruntergeladen haben. In seinem Büro fanden Ermittler zudem mehrere CDs und DVDs mit den pikanten Bildern. Er habe inzwischen in seinen Rücktritt eingewilligt, so „Focus“ weiter. Auch mehrere andere Mitarbeiter mussten ihre Koffer packen.




















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