Chinas Weg zur Konsumgesellschaft

Chinas Weg zur Konsumgesellschaft

User-Highlights

Der große Marktausblick 2012

Der große Marktausblick 2012

Wohin tendieren die Weltbörsen? Wo ist Geld noch sicher? Welche Investments versprechen ordentliche Renditen?

Gold

 Gold

Die Krisenwährung im Höhenrausch: Sicherer Hafen oder der Beginn einer neuen Blase? News, Analysen und Expertenmeinungen.

Euro-Bonds

 Euro-Bonds

Bon-Bonds oder Euro-Bombs. Wie sinnvoll sind europäische Schuldscheine? Was wären die Folgen für das Management von Rentenmandaten?

Schuldenkrise

Regulierung der Finanzbranche

Die Schuldenkrise spitzt sich zu, die Börse stürzen ab. Wir liefern Analysen, News und Hintergründe.

Topnews

Facebook

Das Wichtigste in einem Bild

 Topnews in Bildern
25.06.2009 11:38
Rubrik: Märkte

Arme Millionäre: Die Krise trifft die Superreichen

Villa Ephrussi de Rothschild bei Nizza

Ob in Russland, Indien oder den USA – die Anzahl der Millionäre und Milliardäre ist nach der Finanzkrise gesunken. So verfügten im vergangenen Jahr 8,6 Millionen Menschen über ein Finanzvermögen von mindestens einer Million Dollar (gut 700 000 Euro) – das sind knapp 15 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch an Deutschlands Reichen ist die Krise nicht spurlos vorüber gegangen.

Laut dem 13. Reichtumsbericht der US-Bank Merrill Lynch und der Beratungsfirma Capgemni gehörten in Deutschland 809 700 Menschen zu den Dollar-Millionären – das sind 2,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Weltweit verloren die 8,6 Millionen Dollar-Millionäre knapp ein Fünftel ihres Gesamtvermögens. Bei den Ultra-Reichen – die rund ein Prozent der Dollar-Millionäre ausmachen und mindestens 30 Millionen Dollar besitzen – gab es sogar einen Minus von knapp 24 Prozent.

In der sogenannten D.A.C.H-Region – Deutschland, Österreich und der Schweiz – haben die Reichen und Superreichen im vergangenen Jahr 280 Milliarden Euro verloren. Die Zahl der Millionäre ging um 100.000 auf 909.000 zurück und erreichte damit den Stand von 2003. Dies geht aus dem jüngsten Vermögensreport hervor, der vom Liechtensteiner Investmenthaus Valluga und der Unternehmensberatung Amadeus Consulting erstellt wurde. Der Report basiert auf Befragungen von Vermögensverwaltern und Banken im deutschsprachigen Raum.

Die prozentual höchsten Einschnitte hatten Österreichs Reiche zu verkraften: Mit 35 Milliarden Euro haben sie 16 Prozent ihres Gesamtvermögens verloren, so dass ihnen „nur noch“ 185 Milliarden Euro zum Leben blieben. Nicht ganz so schlimm traf es die deutschen Millionäre und Milliardäre: Die 212 Milliarden Euro, die sie verloren, machten lediglich 10 Prozent ihres Vermögens von 1.838 Milliarden Euro aus. Am leichtesten kamen die Schweizer davon: Sie büßten mit 33 Milliarden Euro lediglich 9 Prozent ihres Kapitals (357 Milliarden Euro) ein.

In der Liste der Länder mit den meisten Dollar-Millionären steht Deutschland weiterhin hinter den USA und Japan auf Platz drei. China überholte Großbritannien und kam auf Platz vier, danach folgten Frankreich, Kanada, die Schweiz und Italien. Brasilien rückte in der Liste um zwei Plätze vor und überholte Österreich und Spanien.

Laut der Merrill-Lynch-Untersuchung ist die Zahl der Dollar-Millionäre in allen großen Regionen der Welt gesunken. „Niemand ist verschont geblieben“, sagte der Deutschland-Chef der Merrill-Lynch-Vermögensverwaltung, Oliver Orth.

Noch keine Kommentare vorhanden.

Kommentar schreiben

* - Pflichtfeld



CAPTCHA Bild zum Spamschutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*