Goldman-Sachs-Volkswirt: Wie geht es Deutschland, Herr Schumacher?
Dirk Schumacher, Europa-Volkswirt bei Goldman Sachs, ist optimistisch. Er sieht Chancen für einen anhaltenden Aufschwung. Die Weltwirtschaft könnte schneller wachsen als bisher prognostiziert. Und die deutsche Wirtschaft sei auf Exportwachstum insbesondere in Richtung Schwellenländer gut vorbereitet, so Schumacher im Gespräch mit dem Goldman-Kundenmagazin „Know How“
Schumacher: Diese sind vor dem Hintergrund zu begrüßen, dass sie nach Jahren wachsender Steuerbelastungen wieder zu einem Wachstum bei den verfügbaren Einkommen führen und entsprechend den heimischen Konsum stärker ankurbeln sollten.
Frage: Sollte das Budgetdefizit dann erst später verringert werden?
Schumacher: Deutschland könnte sich etwas mehr Zeit lassen als andere Länder in der Euro-Zone, und dies würde die Anpassung der Ungleichgewichte innerhalb der Euro-Zone leichter machen. Allerdings lässt die Schuldenbremse der Bundesregierung wenig Spielraum, und auch die FDP scheint sich mittlerweile von ihren Steuersenkungsplänen verabschiedet zu haben.
Frage: Ist der Euro noch immer zu teuer im Vergleich zu anderen Währungen? Und welchen Einfluss hat er auf das deutsche Bruttoinlandsprodukt?




















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