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12.03.2009 15:23
Rubrik: Märkte

Warren Buffett nicht mehr Spitze

Fortune-Titel von 2006

Die globale Wirtschaftkrise trifft die Superreichen besonders hart. Starinvestor Warren Buffett verliert den Spitzenplatz unter den Reichsten der Welt, 355 Reiche verlieren den Status Milliardär. Insgesamt verloren die Milliardäre dieser Welt mit 2,4 Billionen Dollar rund die Hälfte ihres Vermögens.

Buffetts Vermögen schrumpfte dem US-Wirtschaftsmagazin „Forbes“ zufolge um rund 25 Milliarden Dollar auf 37 Milliarden Dollar. Das bescherte ihm Platz 2 auf der jährlichen Milliardärs-Liste des Blattes. Überholt wurde der Starinvestor vom Microsoft-Gründer Bill Gates, den er 2008 erstmals seit 13 Jahren vom Spitzenplatz verdrängt hatte.

Bereits vor drei Jahren hatte Buffett an Gates abgegeben. Damals aber nicht den Spitzenplatz - er lag hinter Gates auf Platz 2 -, sondern einen Großteil seines Vermögens. 44 Milliarden Dollar gingen damals an die Bill und Melinda Gates Stiftung.

Das ist mehr, als Gates heute selbst besitzt. Sein um rund 18 Milliarden Dollar auf 40 Milliarden Dollar geschrumpftes Vermögen reichte dennoch für Platz eins auf der Liste.

Von der Liste gleich ganz verschwunden sind 373 Ex-Milliardäre; 355 haben heute keine Milliarde mehr, 18 sind gestorben. 41 Reichen gelang dagegen der Sprung auf die Milliardärs-Liste. Damit sank die Zahl der Ultra-Reichen per Saldo auf 793. Die Verlierer kommen aus allen Branchen: Zu ihnen zählt der frühere Citigroup-Chef Sandy Weill genauso wie der russische Tycoon und Ex-KGB-Agent Alexander Lebedev und der Mini-Madoff Allen Stanford, der Anleger mit einem Schneeballsystem getäuscht hat. Auch Ex-AIG-Chef Maurice Greenberg, der frühere Disney-Chef Michael Eisner, und Private-Equity-Investor J. Christopher Flowers haben keine Milliarde mehr.

Besonders hart getroffen hat es russische Milliardäre: Von 87 milliardenschweren Russen 2008 beitzen in diesem Jahr nur noch 32 ein  zehnstelliges Dollar-Vermögen. Damit verlor Moskau den Titel als Hauptstadt der Milliardäre und landete nach New York und London nur noch auf Platz 3.

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