Flutkatastrophe in Pakistan: Mark Mobius kauft Aktien
„Es gibt einen berühmten Ausspruch: Die beste Zeit zu kaufen ist, wenn das Blut auf den Straßen klebt", sagte einst Mark Mobius. „Auch wenn es dein eigenes ist“, fügte er hinzu. Nun hat der Templeton-Starinvestor wieder einmal seine Anlagephilosophie unter Beweis gestellt – und ging im von der Flutkatastrophe gebeutelten Pakistan auf Schnäppchenjagd.
2.000 Tote, 750.000 zerstörte Häuser, verseuchtes Wasser, das zu weiteren Todesfällen führen wird: Die Auswirkungen der Jahrhundertflut in Pakistan sind verheerend. Während Hilfsorganisationen mehr Mittel für die notleidende Bevölkerung fordern, geht Mark Mobius auf Schnäppchenjagd.
Denn die massive Flutwelle hat auch die Börse in Karachi getroffen und zu einem massiven Abverkauf pakistanischer Aktien geführt. „Die pakistanischen Unternehmen sind derzeit sehr attraktiv bewertet", sagt Mobius.
Einen kompletten Zusammenbruch des Marktes infolge der Naturkatastrophe befürchtet der Schwellenmarkt-Experte von Franklin Templeton nicht. „Pakistan wird es auch nach der Flut geben“, sagt er. Die Auswirkungen der Überschwemmungen auf die Wirtschaft des Landes werden laut Mobius von kurzfristiger Natur sein.
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Die Nachricht über Mobius’ Zukäufe wirkte sich positiv auf die Marktstimmung aus, erklärte Khurram Schehzad, Research-Leiter der pakistanischen Investmentgesellschaft Capital & Securities Ltd. gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg. „Sie ermutigte lokale Investoren, wieder an eine ertragsreiche Zukunft pakistanischer Papiere zu glauben“.
Der pakistanische Aktienindex Karachi Stock Exchange 100 verlor seit Anfang des Monats 8,7 Prozent.




















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