Wir haben Post: Goldman-Sachs-Experten über den Aktienmarkt 2030
Das Verhältnis zwischen Industrie- und Schwellenländern auf den Aktienmärkten kehrt sich in den beiden folgenden Dekaden um, so die Prognose von Timothy Moe, Asien-Chefstrategen von Goldman Sachs und seinen Mitarbeitern Caesar Maasry und Richard Tang, die sie in einem ausführlichen Bericht präsentieren. Lesen Sie wie und warum.
Die Marktkapitalisierung der Schwellenmarktaktien steigt. Was ihren Anteil an dem gesamten Aktienmarkt betrifft, werden die heutigen Entwicklungsländer in 20 Jahren die Industrieländer überholt haben, so Timothy Moe, Caesar Maasry und Richard Tang in ihrem Bericht. Der größte Treiber werde dabei das rapide ökonomische Wachstum dieser Länder sein. Im Jahr 2030 werde China eine höhere Marktkapitalisierung als die USA aufweisen.
Im Jahr 2020 werde der Anteil der Schwellenländer am gesamten Aktienmarkt von den aktuellen 31 Prozent auf 44 Prozent steigen, so der Bericht weiter. 2030 lassen die heutigen Entwicklungsländer dann mit einem Marktanteil von 55 Prozent die Industrieländer hinter sich.
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Dabei kommt den Bric-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China eine besondere Bedeutung zu. Das Länder-Quartett, das momentan 18 Prozent der gesamten Aktienmarktkapitalisierung beansprucht, wird im Jahr 2020 mit 30 und im Jahr 2030 mit 41 Prozent auf dem globalen Aktienmarkt vertreten sein. Die Gewichtung der Schwellenmarktpapiere im globalen Aktienindex MSCI AC World werde von den derzeitigen 13 Prozent auf 19 Prozent 2020 und 31 Prozent 2030 steigen.
Auch institutionelle Investoren aus den Industrieländern werden laut dem Goldman-Sachs-Trio ihre Einstellung gegenüber den Schwellenländern ändern. Der Anteil von Schwellenmarktaktien in ihrem Portfolio, der derzeit im Schnitt 6 Prozent beträgt, wird sich auf 18 Prozent erhöhen.
Als die größte Herausforderung, die die langfristige Entwicklung auf den Aktienmärkten mit sich bringt, nennen Moe, Maasry und Tang unter anderem den steigenden Wettbewerbsdruck, dem die Unternehmen mit weiteren massiven Kostensenkungen im operativen Bereich begegnen werden.
>> Nähere Informationen in englischer Sprache entnehmen Sie bitte der Goldman-Sachs-Broschüre.




















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