Chinas Weg zur Konsumgesellschaft

Chinas Weg zur Konsumgesellschaft

User-Highlights

Der große Marktausblick 2012

Der große Marktausblick 2012

Wohin tendieren die Weltbörsen? Wo ist Geld noch sicher? Welche Investments versprechen ordentliche Renditen?

Gold

 Gold

Die Krisenwährung im Höhenrausch: Sicherer Hafen oder der Beginn einer neuen Blase? News, Analysen und Expertenmeinungen.

Euro-Bonds

 Euro-Bonds

Bon-Bonds oder Euro-Bombs. Wie sinnvoll sind europäische Schuldscheine? Was wären die Folgen für das Management von Rentenmandaten?

Schuldenkrise

Regulierung der Finanzbranche

Die Schuldenkrise spitzt sich zu, die Börse stürzen ab. Wir liefern Analysen, News und Hintergründe.

Topnews

Facebook

Das Wichtigste in einem Bild

 Topnews in Bildern
24.01.2012 19:07
Rubrik: Märkte

Finanzwissen-Studie: Die Besten sind nicht gut genug

Quelle: Fotolia

Die Deutschen kennen sich besser mit Finanzprodukten aus als Österreicher und Schweizer. Außerdem schätzen sie ihr Finanzwissen realistischer ein als die Nachbarn aus dem deutschsprachigen Ausland. Trotzdem gibt es Nachholbedarf – vor allem beim Thema Nachhaltigkeit.

Bei einer Studie, die von Axa Investment Managers und dem Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest durchgeführt wurde und das Wissen der Menschen über Finanzprodukte – hauptsächlich Investmentfonds – testete, schnitten die Deutschen besser ab als ihre Nachbarn aus Österreich und der Schweiz.

Die Bundesbürger sind auch realistischer, was die Einschätzung des eigenen Finanzwissens betrifft. So glauben 43 Prozent der Befragten, dass sie über Investmentfonds Bescheid wissen – bei 41 Prozent trifft das auch zu. Bei den Österreichern hingegen sind mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer der Überzeugung, sich gut oder sehr gut auszukennen – das sind weit mehr als die 40 Prozent, die das tatsächlich tun. Auch die Schweizer überschätzen ihre Finanzkenntnisse: Knapp die Hälfte glaubt sich auszukennen, in Wahrheit sind es nur 40 Prozent.

Viele wollen nachhaltig investieren, wissen aber nicht wie

Doch auch bei Deutschen besteht Nachholbedarf – vor allem, was nachhaltige Anlagen betrifft. Denn viele wollen nachhaltig investieren, wissen aber nicht wie. So kennen 66 Prozent der Befragten den Begriff Nachhaltigkeit; für die Hälfte spielt dieser Aspekt bei der Anlageentscheidung eine wichtige Rolle. Dennoch: Ein Drittel würde sein Geld zwar gerne auf eine ökologisch, sozial und ethisch verantwortungsvolle Weise anlegen, kennt aber keine geeigneten Produkte. Und 40 Prozent gehen davon aus, dass sie für nachhaltige Finanzprodukte eine geringere Rendite in Kauf nehmen müssen.

Auch bei allgemeinen Fragen zu Investmentfonds gibt es Wissenslücken. So weiß nur knapp die Hälfte der Deutschen, dass ein Rentenfonds in festverzinsliche Wertpapiere investiert. Auf die Frage, ob es Investmentfonds gibt, die speziell zum Schutz vor Inflation entwickelt wurden, fand nur etwa ein Drittel der Befragten die richtige Antwort. Inflationsindexierte Anleihen kennen 45 Prozent der 18- bis 39-Jährigen, 72 Prozent der Älteren (60plus) können diese Frage hingegen nicht beantworten.

Im Allgemeinen finden die Deutschen, dass Finanzthemen in den Schulen, Ausbildungsstätten und Universitäten stärker berücksichtigt werden sollten. So gibt lediglich jeder Vierte an, sein Wissen über Fonds und andere Finanzprodukte tatsächlich in der Schule erlangt zu haben.

Von: Svetlana Kerschner

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.

Noch keine Kommentare vorhanden.

Kommentar schreiben

* - Pflichtfeld



CAPTCHA Bild zum Spamschutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*