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05.08.2010 10:54
Rubrik: Märkte

Die guten Reichen: 40 Milliardäre spenden die Hälfte ihres Vermögens

Bill und Melinda Gates, Warren Buffett (von links);
Quelle: Getty Images

Vermögensumverteilung mal anders: 40 US-Milliardäre haben sich bereit erklärt, mindestens die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden. Der Starinvestor Warren Buffett und der Microsoft-Gründer Bill Gates, die die Kampagne ins Leben riefen, gehen mit gutem Beispiel voran.

Eine Erfolgsquote von mehr als 50 Prozent ist bei der Telefonakquise selten. Aber nicht, wenn zwei der weltweit reichsten Menschen am Werk sind. Warren Buffett und Bill Gates, die vor wenigen Monaten die Initiative „The Giving Pledge“ („Das Spendenversprechen“) ins Leben riefen, haben rund 70 Superreiche angerufen. 40 von ihnen haben sich bereit erklärt, mindestens die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden.

Die Spende kann sowohl zu Lebzeiten als auch im Todesfall erfolgen. Sollten alle 40 Milliardäre ihr Versprechen einhalten, kommt eine stolze Summe von 100 Milliarden US-Dollar (75 Milliarden Euro) zusammen. Welcher karitativen Einrichtung das Geld zugute kommt, kann jeder Spender selbst entscheiden.

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Die Initiatoren gehen mit gutem Beispiel voran. Gemeinsam mit seiner Frau Melinda hat Bill Gates bereits 1994 eine Stiftung gegründet, die medizinische Projekte in der Dritten Welt unterstützt.

Bis heute hat er mit 28 Milliarden US-Dollar mehr als die Hälfte seines auf 53 Milliarden Dollar geschätzten Vermögens in die Bill-und-Melinda-Gates-Foundation gesteckt.

Auch Warren Buffett hat bereits 6 Milliarden Euro für die Stiftung gespendet. Vor einigen Jahren versprach er außerdem, dass nach seinem Tod 99 Prozent seines Vermögens der Stiftung zu Gute kommen.

Die Liste der superreichen Wohltäter liest sich wie das Who is Who der US-Milliardäre. Wer außer den beiden Gründer bei der Aktion mitmacht, entnehmen Sie unserer Bildstrecke „The Giving Pledge: Superreiche Wohltäter“

>> zur Bildstrecke

maikäfer , 05-08-10 11:22:
einfach nur gigantisch
Stefan Wehmeier, 05-08-10 14:46:
Wenn ein Zinsgewinnler 50 Prozent seines Vermögens spendet, hat er bei 5 Prozent Mindestverzinsung und nach 15 Jahren Nichtstun die "großzügige Spende" wieder auf seinem Konto. Er kann also machen, was er will - er wird seine "verdammte Zins-Kohle" nicht los.

Das größte Problem aller großen Zinsgewinnler war schon immer die sinnvolle Verwendung ihrer Zinseinnahmen auf Kosten der Mehrarbeit anderer. Auf den einzig sinnvollen Verwendungszweck, das Vermögen dazu zu nutzen, die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft) zu verwirklichen (ca. 100 Mio. Euro Werbeetat würden in Deutschland schon ausreichen), ist bisher kein Zinsgewinnler gekommen.

Aber wie schon Jesus von Nazareth sagte (Markus 10,25): "Es geht eher ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das "Reich Gottes" (= zivilisatorischer Normalzustand der Vollinvestition) gelangt."
edith kurre, 05-08-10 15:33:
ich wüßte auch jemanden der es wert wäre unterstützt zu werden.....
edith kurre, 05-08-10 15:39:
.....so recht glauben kann i das net- denn ich habe bis tato noch niemanden getroffen der uneigennützig etwas zum wohl anderer menschen beiträgt.....wobei ich bin ja ein OTTO nOrmalverbraucher. und kenne niemanden der wirklich reich ist... ab wann ist mann eigentlich reich???? WENN MAN MEHR HAT ALS MAN ZUM LEBEN BRAUCHT........... da würde es bestimmt viele geben
Roswitha , 25-08-10 19:41:
Bill Gates hat ein Lebensziel und zwar will er die Malaria in Afrika bekämpfen. Zu diesem Zwecke spendet er immer wieder große Summen für die Forschung des Projektes. Wenn ich reich wäre, würde ich auch karitative Organisationen unterstützen....
Verena, 01-01-11 23:34:
Warum gibt es keinen Weg um zusammenzukommen. Dem einen müssen 20 Euro pro Woche reichen und der andere hat Millionen. Vielleicht gibt es ja Reiche die gerne mit 500 € monatlich oder einer Einmalspende einer wertvollen Person zu Menschenwürde verhelfen würden.

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