Geschlossene Fonds: Kaum marktgerechte Produkte
50 Prozent weniger Beteiligungen, 60 Prozent weniger Eigenkapital, eine falsche Produktpolitik und zunehmende Konkurrenz: In der Beteiligungsbranche herrscht im ersten Halbjahr 2009 noch Krisenstimmung, heißt es vom Analysehaus Feri Euro Rating Services.
„Diejenigen, die gehofft haben, dass sich der Markt für geschlossene Beteiligungen 2009 wieder erholt, werden im ersten Halbjahr enttäuscht worden sein“, sagt Wolfgang Kubatzki, Leiter Rating & Valuation bei Feri Euro Rating Services. Im ersten Halbjahr 2009 kamen gerade einmal 124 neue Beteiligungen auf den Markt, in den ersten sechs Monaten des Vorjahres waren es noch 241. Besonders drastisch brach das Angebot an Schiffs-, Flugzeug- und Private-Equity-Fonds ein. Nur die Zahl der Immobilienfonds stieg laut Feri.
>>> Grafik: Zahl der aufgelegten Fonds
Das prospektierte Eigenkapital rutschte von 7,38 Milliarden im Vorjahr auf 3,13 Milliarden Euro. Zudem wurde deutlich weniger Geld platziert als geplant: Die Differenz zwischen dem prospektierten und platzierten Eigenkapital aus dem Jahr 2008 beträgt laut Feri rund 8,5 Milliarden Euro. Kubatzki: „Die Branche tut sich insgesamt noch schwer, marktgerechte Produkte zu konzipieren und den Anleger dafür zu begeistern.“
Dennoch wittern einige ihre Chance: 33 neue Initiatoren haben im ersten Halbjahr dieses Jahres erste Produkte auf den Markt gebracht. Die Neuankömmlinge starteten überwiegend Immobilien-, New Energy- und Spezialitätenfonds. „Wir erwarten, dass die Zahl neuer Initiatoren noch weiter steigt“, sagt Feri-Mann Kubatzki. Die Neuen nutzten die aktuelle Krisensituation, um sich im Vergleich zu langjährigen Marktteilnehmern unbelastet am Markt zu positionieren.
























geschlossenen Fonds die Finger
lassen.Nichts als leere Versprechungen mit tollen Rendieten und die Anleger sind
die Dummen und schauen mit dem
Ofenrohr ins Gebirge,da die
Gesellschaften schon alles abgezockt haben!Ich frage mich wo ist da die Kontrolle der Bafin!??
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