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Deutschlands größte Fonds-Statistik

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DAS INVESTMENT Ausgabe Juni 2012
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Das Analysehaus Lipper hat die besten Fonds und Investmentgesellschaften ausgezeichnet. DAS INVESTMENT war als Medienpartner vor Ort.

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Crashtest: Fonds auf dem Prüfstand

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Wo haben beliebte Fonds aus stark nachgefragten Anlagekategorien Stärken und Schwächen, und wie sind ihre Manager aktuell aufgestellt? Wir geben die Antworten!

17.09.2009 10:00
Rubrik: Topnews

Immobilienfonds: „Sechs Prozent sind der Maßstab“

Hanno Weiß und Silke Harms

Lloyd-Fonds-Vertriebsleiterin Silke Harms und Hanno Weiß, Immobilienexperte des Emissionshauses, über ihr Faible für die Immobilienmärkte in Deutschland und Holland.

DAS INVESTMENT.com: Eine ganze Zeit liefen geschlossene Immobilienfonds, die im Ausland investierten, dem Standort Deutschland den Rang ab. Das scheint sich jetzt wieder zu ändern. Warum?

Silke Harms: Anders als andere Immobilienmärkte hat sich der deutsche Markt als vergleichsweise stabil erwiesen. Wir hatten hier keine spekulative Blasenbildung wie etwa in Großbritannien und Spanien. Das schafft Prognosesicherheit für Anleger – wozu auch  die in Deutschland üblichen vergleichsweise langen Mietverträge beitragen.

Hanno Weiß: Ganz klar, Sicherheit wird wieder großgeschrieben. Das gilt für institutionelle wie private Investoren gleichermaßen. Und die Anleger schätzen es, in Deutschland im immerhin größten Immobilienmarkt von Europa zu investieren, zudem fühlen sie sich im Euro gut aufgehoben.

DAS INVESTMENT.com: Nun setzen Sie mit einer Ihrer Fonds-Reihen auf sogenannte Budget-Hotels. Passt das Image, für das bislang etwa Etap- und Ibis-Hotels stehen, zu Ihrem Sicherheitskonzept?

Harms: Zunächst einmal müssen wir das Bild gerade rücken. Mit den gewohnten Budget-Hotels und ihrer Ausstattung sind die Fondsimmobilien nicht zu vergleichen.  Unsere Budget-Designhotels  werden von der Kette Motel One geführt und verfügen über eine exzellente Ausgestaltung und eine hochwertige Zimmerausstattung. Sie sind aufs Wesentliche reduziert und richten sich an eine Klientel, die Wert auf Styling und Modernität legt, aber keinen Service wie etwa ein Restaurant, einen Wellnessbereich oder ein Schwimmbad mitbezahlen will.

Weiß: Der Budget-Hotel-Bereich hat in Deutschland Nachholbedarf: Sein Anteil liegt hierzulande bei 10 Prozent, in Großbritannien beispielsweise bei 40 Prozent. Dieses Marktsegment leidet somit nicht an der Finanzkrise, ganz im Gegenteil: die Übernachtungszahlen steigen signifikant, insbesondere viele Business-Gäste sind heute sehr kostenbewusst, wollen aber bei der Qualität keine Kompromisse machen. Das können wir mit unseren Fondsobjekten kalkulatorisch über  deutlich geringere Investitions- und Personalkosten bieten.

DAS INVESTMENT.com: Wälzen Sie das Betreiberrisiko ganz auf Motel One ab?

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