Nein, wir nehmen keine unqualifizierten Berater auf Netfonds-Chefs über Qualitätsstandards für Haftungsdächer

Christian Hammer und Peer Reichelt (von links)

Christian Hammer und Peer Reichelt (von links)

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Haftungsdachberater ohne Qualifikation und Qualität in der Beratung?

Und wieder ein Anrufer und die gleiche Antwort: „Nein, wir sind als Haftungsdach nicht an erster Stelle für die Haftung der Berater, sondern als "Finanzdienstleistungsinstitut" für die Überwachung und Einhaltung der gesetzlichen Grundlagen zuständig, um eine bedarfsgerechte Anlageberatung sicherzustellen.“

Beratermarkt braucht Qualität – BaFin lizensierte Institute gewährleisten den höchsten Standard

Die aktuelle Diskussion macht eine Klarstellung nötig: Als qualitätsorientiertes Haftungsdach besteht unsere Aufgabe an erster Stelle darin, hoch qualifizierten Anlageberatern, sogenannten „Investment Professionals“ ein „Set up“ für den Beruf des Finanzberaters zu bieten. Ähnlich wie im „private banking“ einer Bank oder Sparkasse, helfen wir dem Finanzberater als Stabsabteilung in allen Bereichen, die er zur Umsetzung seiner Tätigkeit als Anlage-, bzw. Honoraranlageberater benötigt. 

Wir bieten Unterstützung bei Produktprüfung und Research, Technik/IT, Verwaltung, Abwicklung, Kundenkommunikation, des Marketings, etc. Ebenso gehört zur Dienstleistung eines Haftungsdaches auch die korrekte Aufbereitung und Umsetzung der rechtlichen Anforderungen aus beispielsweise KWG, MIFID, KAGB, Kleinanlegerschutzgesetz und  Weiteren. Die Schulung unserer vertraglich gebundenen Agenten gehört dabei zum Standard. Darüber hinaus ist auch ein striktes Risikocontrolling integraler Bestandteil des Geschäfts- und Dienstleistungsprozesses des Haftungsdaches. 

Die Einhaltung  aller rechtlichen Vorgaben wird bei BaFin lizensierten Instituten nicht von Gewerbeämtern sondern direkt, in einem sehr aufwendigen Prozess, durch die BaFin als Aufsichtsbehörde strengstens überwacht. Kurzum, wir tragen Sorge dafür, dass unsere Berater rechtssicher, bedarfsgerecht und effizient arbeiten und beraten können.

Soweit so gut, zu den Grundlagen, Anforderungen und Aufgaben eines Haftungsdaches!

Leider nehmen wir jedoch immer wieder, durch persönliche Gespräche oder Medienberichte bedenkliche Tendenzen wahr: es wird darüber berichtet, dass z.B. Haftungsdachanbieter angeblich geneigt seien ungeschulte/ungeprüfte und damit faktisch „fachlich nicht geeignete“ Berater in Ihr Haftungsdach aufzunehmen.