Neuausrichtung des GDXJ ETF Bakersteel-Manager: Regulatorische Anforderungen gefährden Gold-ETF

Mark Burridge

Es ist bisher eine ziemlich wilde Fahrt für Investoren seit der Präsidentschaftswahl von Donald Trump Ende 2016 gewesen, da die Marktstimmung zwischen der Euphorie bei der Aussicht auf die sogenannte reflationäre Agenda des neuen Präsidenten, der Steuerreform und der Deregulierung auf der einen Seite und der Angst vor dem Potenzial steigender Schulden, schädigenden protektionistische Maßnahmen, sowie Meinungsverschiedenheiten und Konflikte mit wichtigen Handelspartnern, politischem Stillstand und Kontroversen in Washington auf der anderen Seite hin-und herschwang.

Am Ende von Trumps ersten 100 Tagen im Amt, wo sich eine Reihe seiner frühen politischen Maßnahmen (zum Beispiel neues Gesundheitsgesetz, Abschaffung von umweltpolitischen Restriktionen oder Vorschläge zu einer Steuerreform) in die Realität umsetzen, können Anleger  beginnen, sich ein Bild machen, wie die USA und die Weltwirtschaft unter Trump aussehen könnte.

Wird der Goldpreis ausbrechen?

Quelle: Bloomberg. Stand 4. Mai 2017.

Steigende US-Schulden und Ende des Zyklus eines stärkeren Dollars

Trump wird oft als ein unberechenbarer Präsident, anfällig für impulsive Entscheidungsfindung, dargestellt - siehe die Außenpolitik in Sachen China, Syrien und Russland. Man kann aber auch der Meinung sein, dass er, was seine Dekrete und Gesetzesvorhaben angeht, sich weitgehend an seine Kampagnenaussagen hält.

Während Maßnahmen wie das Flugverbot aus "Hochrisiko" -Ländern oder sein erster Versuch zur Gesundheitsreform der Erfolg fehlten, waren dies Schritte, die er von Anfang an seines Wahlkampfs propagierte. Deshalb sollte man Trump ernst nehmen, wenn er behauptet, dass der US-Dollar zu stark oder dass das Steuerniveau zu hoch sei. Anleger sollten daher erwarten, dass er diese Ziele, ob sinnvoll oder nicht ob Ihrer Folgen, aktiv verfolgen wird.

Wir betrachten das wahrscheinlichste Ergebnis des Trump-Wirtschaftsmodells als eine rasche Beschleunigung des US-Schuldenwachstums in den kommenden Monaten und Jahren, sowie eine deutliche Zunahme des Inflationsdrucks auf die US-Wirtschaft.