Neue Studie „Das könnte deutschen Rentnern größere Probleme bereiten“

Jörg Knaf, Executive Managing Director von Natixis Global AM für Deutschland, Österreich und die deutschsprachige Schweiz

Jörg Knaf, Executive Managing Director von Natixis Global AM für Deutschland, Österreich und die deutschsprachige Schweiz

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Beim Global Retirement-Index für 2016, der heute von Natixis Global Asset Management vorgestellt wurde, belegt Deutschland bei der Altersabsicherung den siebten Platz. In der Rubrik „materieller Wohlstand im Alter“ erreicht Deutschland sogar Platz 3. Im Rahmen des Index werden jene Faktorenanalysiert, die die Absicherung im Alter maßgeblich beeinflussen. Somit bietet er eine Möglichkeit, die besten Strategien im Hinblick auf die Rentenpolitik in 43 Ländern miteinander zu vergleichen.

Zu den Staaten, die der Index bei der Altersabsicherung als führend identifiziert hat, zählen in erster Linie nordeuropäische Länder, die die Top 10 dominieren. Dies sind das auf dem ersten Platz liegende Norwegen, gefolgt von der Schweiz, Island, Schweden, Deutschland, den Niederlanden und Österreich. Neuseeland (Rang 4), Australien (Rang 6) und Kanada (Rang 10) vervollständigen die Liste der zehn besten Staaten. Ebenso wie viele andere Top-10-Nationen profitiert auch Deutschland von bewährten staatlichen Rentensystemen und bereits seit Langem etablierten Leistungszusage-Programmen. Sie bieten den Arbeitnehmern eine solide Grundlage für die Finanzierung der Altersvorsorge.

Der Natixis Global Retirement-Index, der 2013 erstmals erhoben wurde, berechnet auf Basis von vier Faktoren, die die Lebensumstände von Rentnern beeinflussen, eine allgemeine Punktzahl für die Sicherheit im Alter. Dabei spielt nicht nur die Finanzlage im Ruhestand eine wichtige Rolle, sondern es werden auch drei weitere Sub-Indizes berücksichtigt, die die Aspekte „materieller Wohlstand“, „Gesundheit“ und „Lebensqualität“ abdecken, um so eine ganzheitlichere Perspektive zu ermöglichen. Bei der diesjährigen Erhebung hat sich Natixis auf eine geringere Zahl von Ländern konzentriert als noch in der Vergangenheit. Dabei handelt es sich hauptsächlich um etablierte Volkswirtschaften, in denen die Altersversorgung ein dringliches soziales und wirtschaftliches Thema ist.