Neuer Aktienfonds Bantleon-Fonds setzt auf Technologie-Investments

Neuer Aktienfonds: Bantleon-Fonds setzt auf Technologie-Investments | © pixabay.com

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Jörg Schubert, Bantleon

Der neue Publikumsfonds Bantleon Select Global Technology (ISIN: LU1597150868) investiert sowohl in große Technologiekonzerne als auch in etablierte Weltmarktführer im mittleren Segment, die in besonderer Art und Weise von globalen, strukturellen Technologie-Megatrends wie Industrie 4.0, Medizintechnologie und autonomer Mobilität profitieren können. Mit Querschnittstechnologien wie Robotik, Sensorik, Big Data und Kommunikationstechnik stehen vor allem nachhaltig produktivitätssteigernde Technologien im Vordergrund, während Bereiche wie Social Media und Lifestyle weitestgehend ausgeschlossen werden.

Der neue Fonds verbindet nach Unternehmensangaben „tiefgreifende Technologie-Expertise mit professionellem Portfoliomanagement“. Dazu beraten zehn Wissenschaftler verschiedener Forschungsfelder als unabhängiges Expertengremium. Das so genannte Bantleon Technology Council definiert Technologietrends und bewertet die Schlüsseltechnologien dort, wo sie entstehen: in Forschungsinstituten, Universitäten und Think Tanks. Ein Team aus Portfoliomanagern sowie Beteiligungs- und Industriespezialisten identifiziert und bewertet die hinter den Technologien stehenden Unternehmen systematisch, um entsprechende Aktienpositionen im Fondsportfolio aufzubauen.

Investment-Prozess in drei Stufen 

Das Anlagemanagement folgt bei Bantleon Select Global Technology einem dreistufigen Investmentprozess.

  1. Im ersten Schritt werden in enger Zusammenarbeit mit dem »Bantleon Technology Council« übergeordnete Technologietrends frühzeitig identifiziert und deren Auswirkungen auf verschiedene Anwendungsgebiete analysiert. Durch die strukturierte Bewertung von Einzeltechnologien nach Relevanz und Monetarisierbarkeit werden diejenigen Technologien identifiziert, welche als maßgebliche Treiber hinter den Trends den betroffenen Unternehmen Wettbewerbsvorteile und überdurchschnittliche Erträge ermöglichen können.
  2. Im zweiten Schritt wird das Technologieuniversum vorsortiert und die relevanten Unternehmen fundamental eingehend analysiert, unter anderem mit Blick auf Finanzzahlen, Wettbewerbspositionierung, Geschäftsentwicklung und Managementqualität.
  3. Im dritten Schritt investieren die Portfoliomanager in die vielversprechendsten Unternehmen. Diese Auswahl wird fortlaufend auf Risikostruktur und Strategiekonformität geprüft. Weil die Anlagestrategie langfristig und über Zyklen hinweg angelegt ist, finden größere Umschichtungen vorrangig nur dann statt, wenn sich fundamentale Technologie- oder Unternehmenseinschätzungen durch unerwartete Ereignisse nachhaltig ändern, wie zum Beispiel durch Veränderung der politischen Rahmenbedingungen, Strategie- oder Managementwechsel, extreme Kursentwicklungen oder M&A-Aktivität.

Geschäftsfeld Technologie-Investments

Die Gründung des Geschäftsfeldes „Technologie-Investments“ Anfang 2017 mit unterschiedlichen Anlagemöglichkeiten sei „Bantleons Reaktion auf die sich verändernden Rahmenbedingungen der Finanzmärkte“, erklärt Jörg Schubert: Das abnehmende Arbeitskräftepotential und die sinkende Sparquote in den alternden Industriegesellschaften würden das globale Wirtschaftswachstum und damit die Ertragsperspektiven der breiten Aktienmärkte belasten, so der Vorstand Kundenbetreuung und Leiter Investment Solutions von Bantleon. Der technologische Fortschritt könne dem entgegenwirken – „aber nur dann, wenn er zu nachhaltigen Produktivitätssteigerungen führt“.

„Auch die Zusammensetzung des Aktienmarktes wird sich mit der 4. industriellen Revolution deutlich ändern“, so Schubert weiter. „Neue Technologien in Verbindung mit einem erheblichen Überschuss an Investitionskapital begünstigen schnelle, entscheidungsfähige Unternehmen. Gleichzeitig verstärkt das Internet der Dinge den Trend zu arbeitsteiligen Prozessen mit Spezialistenwissen und eröffnet damit Potential für kleine und mittlere Unternehmen – zulasten etablierter Konzerne.“