"Nicht bei jedem Aufschwung müssen wir von Anfang an dabei sein"

Straßenszene in Kuala Lumpur: Die Stadt ist das ökonomische und kulturelle Zentrum Malaysias. Quelle: Getty Images

Straßenszene in Kuala Lumpur: Die Stadt ist das ökonomische und kulturelle Zentrum Malaysias. Quelle: Getty Images

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Vor kurzem sprangen die Zeichen auf Grün: Der Aktienanteil der ETF-Dachfonds Emerging Markets Plus Money lag bis dahin bei lediglich knapp 20 Prozent. Ausschließlich Exchange Traded Funds (ETFs) auf die Aktienmärkte von Malaysia, Südafrika und Mexiko waren zuvor im Portfolio. Das restliche Geld war in Geldmarkt-ETFs geparkt und wartete auf bessere Zeiten. Und als die kamen, lag der Aktienanteil Ende Juli bei über 60 Prozent.

„Der Fonds richtet sich an Anleger, die die Aktienchancen der Emerging Markets nutzen wollen, ihr Investment aber nicht selbst überwachen können oder wollen“, sagt Fondsmanager Markus Kaiser. „Von 2003 bis 2007 legten Schwellenländer um rund 400 Prozent zu, stürzten dann 2008 über 60 Prozent ab und holten diesen Rückschlag bis Ende 2010 wieder auf, dann ging es wieder abwärts,“ berichtet er.

Die Märkte sind volatil: Am besten profitiert man laut Kaiser von ihnen, wenn man Verluste weitgehend vermeidet. Dafür akzeptiert er, nicht bei jedem Aufschwung von Anfang an dabei zu sein. Mithilfe des Veritas-Trendphasenmodells entscheidet er, wo zwischen 0 und 100 Prozent die Aktienquote jeweils liegt.

Check einmal in der Woche

Ausgangspunkt des Fonds ist die strategische Asset Allocation, in die Risiko-Rendite- Analysen auf Basis der Einzelländer des MSCI Emerging Markets Index und deren tatsächlichen wirtschaftlichen Leistungskraft, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, eingeflossen sind.

Daraus resultiert ein optimiertes Anlageuniversum mit 14 Schwellenländerindizes (siehe Grafik). Wie bei vielen Veritas-Fonds nutzt Kaiser auch hier ausschließlich ETFs als Anlageinstrument. Für jedes Land beziehungsweise jede Region hat er Produkte ausgewählt, die einen entsprechenden Index abbilden.

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Das bewährte Veritas-Trendphasensystem, das auch bei anderen Fonds des Hauses eingesetzt wird, beobachtet alle 14 Indizes und signalisiert anhaltende Bewegungen nach oben und unten. Jede Woche überprüft das Fondsmanagement nach dem letzten Börsenschluss am Freitagabend die Trends.

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