Nordamerika-Aktien Diese Präsidenten helfen US-Aktienfonds

Nordamerikanische Aktienwerte haben sich laut der Feri-Studie unter Präsident Obama vergleichsweise sehr gut entwickelt. Foto: Getty Images

Nordamerikanische Aktienwerte haben sich laut der Feri-Studie unter Präsident Obama vergleichsweise sehr gut entwickelt. Foto: Getty Images

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Amerikanische Aktienwerte haben sich zu Zeiten demokratischer Präsidentschaften tendenziell deutlich besser entwickelt als unter republikanischen. Seit 1945 stiegen die Aktienwerte, gemessen am S&P 500 Index, zu Zeiten demokratischer Präsidenten annualisiert um 11 Prozent an, während unter republikanischer Regentschaft nur 4,8 Prozent Gewinn verzeichnet wurde.

Weitet man den untersuchten Zeitraum auf die Zeit ab 1928 aus, so wird der Unterschied noch größer: Unter Demokraten stiegen die Aktienwerte annualisiert um 9,7 Prozent, unter Republikanern um 1,8 Prozent. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Feri EuroRating Services.



„Die Behauptung, dass republikanische Präsidenten für eine erfolgreichere wirtschaftliche Entwicklung stehen würden, wird von den Daten also nicht bestätigt“, sagt Christian Michel, Direktor und Leiter Funds bei Feri EuroRating Services.

Auch vor dem Umkehrschluss sei zu warnen

„Die Aktienmarktperformance über längere Zeiträume wird in hohem Maße durch übergeordnete Trends mitbestimmt, die nur mittelbar im Einflussbereich politischer Entscheidungsträger liegen. Vielmehr handelt es sich um Korrelationen, die keine Kausalitäten bedingen“, so Michel weiter.