Notwendigkeit, Kosten, Gesundheitsfragen FAQ zur BU-Versicherung: Die 8 Fragen der Verbraucher

Im Krankenhaus: BU-Versicherungen leisten, wenn der Versicherte durch Unfall oder Krankheit dauerhaft gesundheitlich beeinträchtigt wurde und daher seinen Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht ausüben kann. Foto: Getty Images

Im Krankenhaus: BU-Versicherungen leisten, wenn der Versicherte durch Unfall oder Krankheit dauerhaft gesundheitlich beeinträchtigt wurde und daher seinen Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht ausüben kann. Foto: Getty Images

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Der Versichererverband GDV hat auf seiner Homepage ein Interview mit seinem Verbraucherexperten Mathias Zunk veröffentlicht. Darin beantwortet Zunk Fragen zur Berufsunfähigkeits-Versicherung, die Verbraucher häufig stellen. DAS INVESTMENT.com fasst zusammen. 

Frage 1: Ist eine private Absicherung wirklich nötig?

Antwort: Ja, unbedingt. Denn die  gesetzliche Rentenversicherung sichert zwar auch gegen Berufsunfähigkeit  ab. Allerdings hat der Gesetzgeber die Leistungen der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente in den letzten Jahren stark zurückgefahren. So bekommen alle nach 1960 Geborenen nur dann die volle Rente, wenn Sie weniger als drei Stunden pro Tag in irgendeinem Beruf arbeiten können. Und selbst wenn sie die volle Erwerbsminderungsrente bekommen, liegt diese laut Zunk unter einem Drittel des letzten regulären Monatsgehalts. Das reiche niemals aus um den gewohnten Lebensstandard zu halten.

Frage 2: Wonach richten sich die Kosten einer BU-Versicherung?

Antwort: Nach dem Alter - je früher man die Police abschließt, desto kleiner sind die Prämien -, dem ausgeübten Beruf - Dachdecker zahlen zum Beispiel mehr als Büroangestellte und dem Gesundheitszustand. Auch wer gefährlichen Hobbys nachgeht, muss laut Zunk mit höheren Prämien rechnen. Der einmal festgelegte Beitrag ist dann für die gesamte Laufzeit garantiert.