Offene Immobilienfonds Grundbesitz Europa gibt wieder neue Anteile aus

Diese Immobilie in London kam ebenso wie Objekte in Barcelona, Enfield und Berlin während der vergangenen zwölf Monate ins Portfolio des Fonds Grundbesitz Europa. Britische Immobilien machen aktuell 24,1 Prozent des Fonds aus. | © RREEF Investment

Diese Immobilie in London kam ebenso wie Objekte in Barcelona, Enfield und Berlin während der vergangenen zwölf Monate ins Portfolio des Fonds Grundbesitz Europa. Britische Immobilien machen aktuell 24,1 Prozent des Fonds aus. Foto: RREEF Investment

Georg Allendorf, Deutschen Asset Management

Ziel des Vertriebsstopps vom 21. Juni 2016 war es, den Liquiditätsanteil am Fondsvolumen von damals 31,8 Prozent nicht weiter wachsen zu lassen. Denn die hohe Quote liquider Mittel hätte die Performance des Fonds gefährdet. „Der Fonds hätte seine hohe Liquidität vor einem Jahr aufgrund der Situation auf den europäischen Immobilienmärkten nicht sinnvoll investieren können“, erklärt Georg Allendorf, der das europäische Immobilienfondsgeschäft der Deutschen Asset Management leitet.

Doch sei es dem Management „gelungen, das Immobilienvermögen des Fonds hauptsächlich durch den Zugang von fünf Immobilien in nur rund einem Jahr um rund 1,1 Milliarden Euro zu steigern“, so Allendorf weiter. Zudem wurden Darlehen in Höhe von 155 Millionen Euro zurückgeführt. Durch diese Maßnahmen ist das Volumen der liquiden Mittel auf 806,7 Millionen Euro und die Liquiditätsquote des Fonds auf aktuell 14,4 Prozent gesunken. Und die Vermietungsquote stieg von 93 auf 94,6 Prozent.