Ohne Mindestanlage Resolute Investments startet defensiven Aktienfonds

Stefan Baumbach (l.) ist Geschäftsführer und Gesellschafter von Resolute Investments. Marco Willner ist Geschäftsführer und Mitbegründer des Frankfurter Fondsberaters. | © Resolute Investments

Stefan Baumbach (l.) ist Geschäftsführer und Gesellschafter von Resolute Investments. Marco Willner ist Geschäftsführer und Mitbegründer des Frankfurter Fondsberaters. Foto: Resolute Investments

Der neu gegründete Fondsberater Resolute Investments mit Sitz in Frankfurt und Universal-Investment haben den Aktienfonds Resolute European De-Risked Equities (ISIN: DE000A2JF7D6) aufgelegt. Ziel ist, mittelfristig eine aktienähnliche Rendite bei deutlich reduziertem Risiko zu erreichen – unabhängig vom Gesamtmarkt.

Dafür investiert das Fondsmanagement in ein konzentriertes Aktienportfolio von derzeit 24 europäischen Titeln, wobei zwischen 50 und 100 Prozent des Marktrisikos mit Marktindex-Futures abgesichert wird. Die Aktienselektion und dynamische Absicherungsstrategie folgen einem systematischen Ansatz.

Ungewöhnlich hohe Konzentration

„Unsere hohe Konzentration ist ungewöhnlich sowohl für einen quantitativen Manager als auch einen marktneutralen Ansatz. Allerdings zeigen unsere Analysen immer wieder, dass eine hohe Konzentration deutlich mehr Potenzial bietet als breiter gestreute Portfolien“, so Marco Willner, Mitbegründer von Resolute Investments.

Die Absicherung von Resolute Investments erfolgt anhand von Index-Futures. Der Absicherungsgrad im Fonds hängt von der Konjunktur, Geldpolitik und Markttrends ab. Mit der Absicherungsstrategie soll das Marktrisiko den Angaben zufolge um bis zu 80 Prozent reduziert werden.

Bis zum Jahresende können Anleger auch ohne Mindestanlage in die Anlageklasse I investieren. Ab 2019 wird eine klassische Retail-Anlageklasse zur Verfügung stehen.