Olaf-Johannes Eick: „Zum Ärgern ist das Leben zu kurz“

Olaf-Johannes Eick

Olaf-Johannes Eick

// //

1. Ihre erste prägende Erfahrung zum Thema Geld?
Die, dass Pippi Langstrumpf immer Gold vom Papa bekam

2. Wie haben Sie Ihr Studium finanziert?
In der Woche habe ich als Pizzataxi-Fahrer gejobbt und in den Semesterferien schichtweise bei Procter & Gamble gearbeitet

3. Haben Sie ein berufliches Vorbild?

Die Selbständigkeit meiner Mutter nach sieben Kindern

4. Das unsinnigste Börsen-Bonmot, das Ihnen je untergekommen ist?

Dann wäre es doch ein „Mauvaismot“

5. Welches Buch sollte jeder Fondsmanager gelesen haben?
Welches, ist nicht so wichtig – Hauptsache, überhaupt ein Buch

6. Wie motivieren Sie sich, wenn Sie mit Ihrem Fonds einmal hinter der Konkurrenz zurückbleiben?
Ich sehe das nicht relativ, sondern immer absolut: Mein Ziel ist es, für jeden Anleger ein zufriedenstellendes
Ergebnis zu erreichen – egal, was die anderen machen

7. Und die Belohnung, wenn Sie alle anderen abgehängt haben?
Eine gute Presse

8. Worauf sind Sie stolz?

Auf Ehrlichkeit, Moral und Liebe in meiner Familie

9. Worüber haben Sie sich in jüngster Zeit so richtig geärgert?

Zum Ärgern ist das Leben zu kurz. Das passende Bonmot dazu: Ändere was Dich stört und akzeptiere, was Du nicht ändern kannst

10. Und wem würden Sie gern einmal gehörig die Meinung sagen?

Ich habe zum Glück keine Feindbilder und somit auch niemanden, der in diese Kategorie passt. Eine ausführliche und deutliche Kommunikation mit Gott fände ich aber mal sehr spannend

11. Was sammeln Sie?
An schlechten Tagen Erfahrung und Widerstandskraft, an guten Tagen Freude und innere Ruhe

12. Das bislang letzte Produkt, das Sie bei Ebay ersteigert haben?
Gerade nachgesehen: Blumenzwiebeln für den Garten

13. Facebook ist …
… für viele etwas ganz Wertvolles, für mich aber eher ein babylonisches
Schwert über der zwischenmenschlichen Kommunikation

14. Ihre liebste TV-Serie?
Vor 30 Jahren mal Löwenzahn. Fernsehen ist nicht so meine Welt

15. Und wo schalten Sie sofort ab?
Ich schalte gar nicht erst ein – siehe Frage 14