Oldtimer „Rallye-Fahren entschleunigt“

Jörn Rompel mit seinem Porsche bei der OCC-Küsten-Trophy 2017. | © Jörn Rompel

Jörn Rompel mit seinem Porsche bei der OCC-Küsten-Trophy 2017. Foto: Jörn Rompel

DAS INVESTMENT: Woher kommt Ihre Begeisterung für Oldtimer?

Jörn Rompel: Nachdem ich einem Freund einmal Geld geliehen hatte, stellte er mir zur Sicherheit einen Oldtimer eine Zeit lang zur Verfügung. Einmal gefahren, und die Begeisterung war da, obwohl ich so gar kein Schrauber bin.

Welche Kriterien spielen bei der Wahl der Wagen eine Rolle?

Sie müssen eine schöne Form haben und trotzdem spritzig sein. Besonders runde Formen haben es mir angetan.

Gibt es einen Namen für Ihr Auto?

Ich nenne ihn Amigo.

Haben Sie einen Lieblingswagen?

Ja, einen Alfa Romeo Duetto mit dem wunderschönen Heck.

Nehmen Sie auch an Rallyes teil?

Sehr gerne zum Entspannen und Abschalten vom Trubel im Job, ja. Das entschleunigt, und man hat trotzdem Wettkampfgefühl. Wir fahren verschiedene Rallyes, nehmen aber seit Jahren zum Beispiel an der Hamburg-Berlin-Klassik und der OCC-Küsten-Trophy teil.

Wer sitzt dabei neben Ihnen?

Am liebsten meine Partnerin  Maren Hoffmann.

Wie oft fahren Sie Ihren Oldtimer pro Jahr im Schnitt?

So oft wie möglich. Zur Arbeit und auch am Wochenende, wenn man nicht gerade große Sachen transportieren muss.

Welche Musik spielt dabei?

Simon & Garfunkel. Weil ich damit immer an „Mrs. Robinson“ denke und an den Alfa Spider Duetto, der darin vorkam.

Haben Sie eine Garage für Ihren Wagen?

Ja. Eine, in der man auch mal Kleinigkeiten erledigen oder den Wagen pflegen kann. Immer nur draußen stehen ist für den kleinen Schatz nicht gut.

Warum lösen Oldtimer so große Empfindungen in Menschen aus?

Es sind die schönen Formen, die Individualität der Autos von damals, als nicht alle Wagen gleich aussahen. Sie begeistern die Menschen.