Ombudsstelle für Investmentfonds Bilanz 2016: Darüber beschweren sich Fondsanleger

Die beiden in den Ruhestand versetzten Richter Wolfgang Arenhövel (li.) und Gerd Nobbe leiten die vom deutschen Fondsverband BVI ins Leben gerufene Ombudsstelle für Investmentfonds. | © Ombudsstelle für Investmentfonds

Die beiden in den Ruhestand versetzten Richter Wolfgang Arenhövel (li.) und Gerd Nobbe leiten die vom deutschen Fondsverband BVI ins Leben gerufene Ombudsstelle für Investmentfonds. Foto: Ombudsstelle für Investmentfonds

Die Ombudsstelle für Investmentfonds zieht eine positive Bilanz für das Jahr 2016. Insgesamt 80 Beschwerden gingen im vergangenen Jahr bei der Schlichtungsstelle ein. Im Jahr 2015 waren es noch 91 Beschwerden. Dies entspricht einem Rückgang um gut 12 Prozent - und dem tiefsten Stand seit 2013.

Die Anzahl der Beschwerden ist im vierten Quartal 2016 leicht angestiegen: Sie belief sich auf 23. Im dritten Quartal waren es noch 18 und im vierten Vorjahresquartal 12 Beschwerden.

Die Ombudsverfahren beschäftigen sich 2016 - wie auch im Vorjahr - zumeist mit fondsbasierten Altersvorsorgeverträgen. Am häufigsten klagten Anleger dabei über Mängel bei der Verwaltung sowie über Probleme in der Auszahl- und Rentenphase der Verträge. Das klassische Fondsgeschäft hingegen war kaum Thema von Verbraucherbeschwerden.