Ombudsstelle Investmentfonds Beschwerden über Fonds: Ombudsstelle verzeichnet 21 Verbraucher-Eingaben

Die beiden in den Ruhestand versetzten Richter Dr. h.c. Gerd Nobbe (l.) und Wolfgang Arenhövel leiten die vom deutschen Fondsverband BVI ins Leben gerufene Ombudsstelle für Investmentfonds.

Die beiden in den Ruhestand versetzten Richter Dr. h.c. Gerd Nobbe (l.) und Wolfgang Arenhövel leiten die vom deutschen Fondsverband BVI ins Leben gerufene Ombudsstelle für Investmentfonds.

„Bei manchen Schlichtungsstellen haben die Beschwerdezahlen spürbar angezogen“, berichtet die Ombudsstelle des deutschen Fondsverbands BVI. „Dies liegt am neuen Verbraucherstreitbeilegungsgesetz. Unternehmen müssen Verbraucher hiernach jetzt besser auf die Möglichkeiten alternativer Streitbeilegung hinweisen.“

Bei der Ombudsstelle für Investmentfonds habe sich dieses Phänomen aber bislang noch nicht bemerkbar gemacht: Seit Anfang dieses Jahres verzeichneten die beiden in den Ruhestand versetzten Richter Gerd Nobbe und Wolfgang Arenhövel insgesamt 21 Beschwerden beziehungsweise Anfragen von Verbrauchern. Zum Vergleich: Im ersten Quartal 2016 waren es noch 27.

Zum Inhalt der Beschwerden ließen sich nach den ersten Wochen des Jahres auch mit Blick auf die moderaten Eingangszahlen noch keine thematischen Schwerpunkte ausmachen, heißt es von der Ombudsstelle für Investmentfonds. Weitere Einzelheiten und Beispielfälle schildern Nobbe und Arenhövel in ihrem jährlich erscheinenden Tätigkeitsbericht.