Patriarch-Mischfonds-Manager "Der Kunde spart zwischen 4 und 6 % Kosten"

Dirk Fischer, Geschäftsführer bei Patriarch Multi-Manager

Dirk Fischer, Geschäftsführer bei Patriarch Multi-Manager

DAS INVESTMENT: Im Multi-Asset-Bereich setzen Sie auf Dachfonds und streuen so über Anlageklassen, Manager und Stile. Dabei fällt auf, dass der Aktienteil auch bei Ihrer defensivsten Fondsvariante bei mindestens 25 Prozent liegt.

Dirk Fischer: Auch konservativen Anlegern ist in der Regel eine langfristige Wertsteigerung ihrer Anlagen wichtig, und Aktien sind hierfür als Renditetreiber unverzichtbar. Da wir bei unseren Fonds die Assetklassen jeweils um 20 Prozent hoch- oder runterfahren können, haben wir die nötige Flexibilität, um auf die unterschiedlichsten Marktlagen zu reagieren. Das haben wir in der zehn jährigen Historie unserer Fonds gezeigt. Entscheidend für eine langfristig erfolgreiche Performance ist nicht nur die Diversifikation über Assetklassen, sondern auch das aktive Fondsmanagement.

Womit Sie eine Lanze für den Menschen am Mischpult brechen. Ihr neues OnlineTool truevest geht da aber anders vor.

Fischer: Ja. Über unsere neue Website www.truevest.de kann ein Interessent mithilfe eines einfachen Online-Befragungstools seine Anlageziele und Risikoneigung ermitteln und bekommt auf deren Basis ein standardisiertes Fondsvermögensverwaltungskonzept als Lösung angeboten. Er kann aus vier standardisierten möglichen Varianten auswählen und dann direkt und ohne Umwege sofort online abschließen.

Mit dem Thema Online-Abwicklung stehen Sie allerdings nicht allein.

Fischer: Nein. Der derzeitige Robo-Advisor-Markt in Deutschland verteilt sich aktuell auf 10 bis 15 Anbieter. Die angebotenen Tools sind alle optisch ansprechend, einfach intuitiv bedienbar und logisch vom Aufbau des Analyseprozesses.

Doch es gibt auch Schwächen.

Fischer: Ja. Die Schwachstellen sind weniger bei den Beratungstools zu finden, sondern eher bei den Anbietern selbst. Diese sind Start-up-Unternehmen ohne belastbare längere Unternehmenshistorie. Zudem steht auch deren finanzielle Substanz in den Sternen. Und es gibt es für die angebotenen standardisierten Finanzprodukte auch keine belegbare Produkthistorie – und das verwaltete Volumen ist zu klein, um langfristig überleben zu können.