Pictet-Clean Energy Saubere Energieversorgung für „Smart Cities“

Dubai bei Nacht: Der Trend geht zu energieeffizienter Gebäudebeleuchtung. Gebäude zählen mit zu den größten Umweltverschmutzern in Großstädten. | © Getty Images

Dubai bei Nacht: Der Trend geht zu energieeffizienter Gebäudebeleuchtung. Gebäude zählen mit zu den größten Umweltverschmutzern in Großstädten. Foto: Getty Images

Wenn man bedenkt, dass die Weltbevölkerung bis 2050 voraussichtlich auf 9,7 Milliarden Menschen steigen wird und die natürlichen Rohstoffe immer knapper werden, dann wird klar, dass Städte intelligenter werden müssen. Energieeffizienz ist einer der Schlüsselbereiche für Fortschritt.

                                                                                               Quelle: Weltbank

Laut Experten des Beirats von Pictet-Clean Energy gehören dazu nicht nur der konsequente Gebrauch von neuen Formen der Energieerzeugung und -speicherung, sondern auch E-Mobilität, innovative Gebäudetechnologien und eine verbesserte Vernetzung. Gebäude und Transportmittel sind, was wenig überrascht, in den Städten die größten Energieverbraucher und Umweltverschmutzer.

In New York sind die Transportmittel beispielsweise für 22 Prozent aller Treibhausgasemissionen verantwortlich und Büro- und Wohngebäude für weitere 63 Prozent.

Chancen im Gebäudebereich

Glücklicherweise bieten mehrere neue Technologien die Möglichkeit, den Energieverbrauch von Gebäuden und Transportmitteln zu reduzieren. So verfügen die intelligentesten Gebäude heute über komplett automatisierte und integrierte Beleuchtungssysteme, die effiziente LED-Leuchten mit Sensoren, vernetzten Systemen und Anwesenheitskontrolle kombinieren. Dadurch können Gebäudebesitzer nicht nur Energie sparen, sondern auch wertvolle Daten ermitteln, die genutzt werden können, um den Komfort von Büroangestellten, Käufern und Bewohnern zu steigern.

Die Technologie kann auch im Freien verwendet werden. Zum Beispiel ging Rom kürzlich zu einer vernetzten LED-Straßenbeleuchtung über. Nach offiziellen Schätzungen der Stadt wird das neue System den CO2-Ausstoß in den nächsten zehn Jahren um 350.000 Tonnen reduzieren und 260 Millionen Euro einsparen, so dass sich die Investitionen in Höhe von 50 Millionen Euro mehr als auszahlen dürften.

                             Quelle:  Statistik der Treibhausgasemissionen von New York City im Jahr 2014