Portfolio-Konzepte Sind Multi-Asset-Ansätze auch für Sachwertfonds sinnvoll?

Für jeden Geschmack: mehrere Anlageklassen und breite Risikostreuung sind die Kennzeichen für Multi-Asset-Konzepte | © Pixabay

Für jeden Geschmack: mehrere Anlageklassen und breite Risikostreuung sind die Kennzeichen für Multi-Asset-Konzepte Foto: Pixabay

Im Bereich der liquiden Investments waren Misch- und Multi-Asset-Fonds in den letzten Jahren gefragt wie nie. Insbesondere konservativen Anlegern gefiel der Ansatz der breiten Risikostreuung. Doch wie sieht das im Bereich der geschlossenen Investmentvermögen aus? Hier sind Multi-Asset-Ansätze nach wie vor eher selten. Doch warum? Ob sinnvoll oder nicht, wollen wir ebenso beleuchten, wie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Ausprägungen.

Wenn es um geschlossene Investmentvermögen geht, werden Misch- oder Multi-Asset-Fonds meist Portfolio-Fonds genannt. Gemeint sind im engeren Sinne geschlossene Alternative Investmentvermögen, die in mehrere Objekte unterschiedlicher Asset-Klassen investieren. Nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) kommen grundsätzlich nur die in Paragraf 261 genannten Asset-Klassen in Betracht:

  1.  Immobilien, einschließlich Wald, Forst und Agrarland,
  2.  Schiffe, Schiffsaufbauten und Schiffsbestand- und -ersatzteile,
  3.  Luftfahrzeuge, Luftfahrzeugbestand- und -ersatzteile,
  4.  Anlagen zur Erzeugung, zum Transport und zur Speicherung von Strom,
     Gas oder Wärme aus erneuerbaren Energien,
  5.  Schienenfahrzeuge, Schienenfahrzeugbestand- und -ersatzteile,
  6.  Fahrzeuge, die im Rahmen der Elektromobilität genutzt werden,
  7.  Container,
  8.  für Vermögensgegenstände im Sinne der Nummern 2 bis 6 genutzte
     Infrastruktur sowie

nach Absatz (1) Satz 4 Beteiligungen an Unternehmen, die nicht zum Handel an einer Börse zugelassen oder in einen organisierten Markt einbezogen sind, was der Definition von Private Equity entspricht.