Ranking Das sind Deutschlands teuerste Städte für Mieter

Wohnungsuchende erschrecken oft beim Lesen der Wohnungsinserate. Foto: Birgit Lieske / <a href='http://www.pixelio.de' target='_blank'>pixelio.de</a>

Wohnungsuchende erschrecken oft beim Lesen der Wohnungsinserate. Foto: Birgit Lieske / pixelio.de

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Das Anziehen der Mieten in Deutschland bekommen aktuell Wohnungsuchende in den Landkreisen am stärksten zu spüren: Um 1 Prozent stiegen hier die Preise allein im vierten Quartal 2015. In den kreisfreien Städten, in denen die Mieten bereits sehr stark angezogen haben und teilweise per Mietpreisbremse gedeckelt werden, war die Wachstumsrate dagegen nur halb so hoch.

Auch im Jahresvergleich fällt der Zuwachs in den Landkreisen, wo die Mieten zwischen Anfang Januar und Ende Dezember 2015 um 4,1 Prozent stiegen, etwas stärker aus als in den kreisfreien Städten (3,6 Prozent). Das geht aus dem aktuellen Miet- und Kaufpreis-Ranking des Forschungs- und Beratungsinstituts Empirica hervor:

Die Mieten hierzulande steigen und steigen: Allein gegenüber dem dritten Quartal 2015 sind sie um durchschnittlich 0,8 Prozent nach oben gegangen. Auf Jahressicht beträgt das Wachstum über alle Baujahre bundesweit 3,5 Prozent.

Die Empirica-Datenbank enthält inserierte Angebotsmieten aus mehr als zwei Millionen Anzeigen aus mehr als 100 Quellen. Seit Beginn der Zeitreihe 2004 haben die Neubaumieten demnach deutschlandweit um knapp ein Fünftel zugelegt. Zum Vergleich: Der Verbraucherpreisindex ist im selben Zeitraum lediglich um 18,2 Prozent gestiegen.

Die kreisfreien Städte wurden mit einem durchschnittlichen Preisanstieg von 27,6 Prozent in den vergangenen zwölf Jahren besonders teure Pflaster. In diesen zehn Städten ist der Preis pro Quadratmeter Wohnfläche aktuell am höchsten:

Platz 10: Mainz (10,74 Euro pro Quadratmeter)


Beschauliche Plätze, liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser und prachtvolle Barockkirchen geben der Mainzer Altstadt einen charmant-gemütlichen Charakter. Foto: Thomas Max Müller / pixelio.de