Ripple Der Bitcoin bekommt Konkurrenz

Berät seit 2014 das kalifornische Kryptowährungs-Start-up Ripple Labs: der deutsche Ex-Verteidigungsminister Karl-Theoder zu Guttenberg (Archivbild). | © Getty Images

Berät seit 2014 das kalifornische Kryptowährungs-Start-up Ripple Labs: der deutsche Ex-Verteidigungsminister Karl-Theoder zu Guttenberg (Archivbild). Foto: Getty Images

2017 könnte man auch das Jahr der Kryptowährungen nennen. Die bekannteste Digitalwährung Bitcoin hatte von Jahresbeginn gemessen zwischenzeitlich um bis zu 2.000 Prozent zugelegt. Nach einer Kurskorrektur liegt Bitcoin auf Ein-Jahres-Sicht immer noch mehr als 1.600 Prozent im Plus.

Die Warnungen gegenüber der Kryptowährung nehmen derweil zu: In der vergangenen Woche hat die US-Börsenaufsicht SEC zum wiederholten Male zu Vorsicht bei Investments in Bitcoin aufgerufen: Anleger liefen Gefahr, verlorenes Geld nicht wieder zurückzubekommen – zumindest könne die SEC nicht unbedingt dabei helfen.

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Ripple habe seine Marktkapitalisierung mittlerweile auf 110 Milliarden US-Dollar ausdehnen können, sein Volumen mache damit rund ein Fünftel aller Kryptowährungen aus, berichtet das Internetportal Gruenderszene.de. Der Anteil des Bitcoin sei mittlerweile auf lediglich noch ein Drittel am gesamten Kryptomarkt geschrumpft.

Ripple wurde eingerichtet, um den internationalen Zahlungsverkehr zu vereinfachen und sekundenschnelle Überweisungen zu ermöglichen. Darin unterscheidet sich Ripple von vielen anderen Kryptowährungen, die vor allem alternative Strukturen jenseits des traditionellen Bankensystems erschaffen möchten. Auch internationale Finanzdienstleister wie American Express, die Santander Bank, Unicredit und die UBS griffen auf das System zurück oder befänden sich zumindest in einer Testphase, berichtet das Handelsblatt.