Rückgabe der KWG-Lizenz Acatis wandelt sich in eine Kapitalverwaltungsgesellschaft

Hendrik Leber ist Gründer und Chef der Frankfurter Fondsgesellschaft Acatis. | © Andreas Reeg

Hendrik Leber ist Gründer und Chef der Frankfurter Fondsgesellschaft Acatis. Foto: Andreas Reeg

Die Acatis Investment hat ihre Lizenz als Finanzdienstleister nach dem Kreditwesengesetz (KWG) eingetauscht gegen eine Erlaubnis nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB). Damit tritt das Unternehmen bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) nun als Kapitalverwaltungsgesellschaft auf. Im Geschäftsmodell wird sich dadurch nichts ändern, teilt Acatis auf Nachfrage von DAS INVESTMENT mit.

Die bisher als KVG tätige Universal-Investment werde ihre Leistungen für Actais nun als Dienstleister weiter erbringen, heißt es. Die Rückgabe der 32-KWG-Lizenz an die Finanzaufsicht erfolgte Ende April dieses Jahres. „Aufgrund der Größe, die Acatis nunmehr erreicht hat, und den Geschäftsbereichen sehen wir es als sinnvoll an, diesen regulatorischen Schritt zu gehen“, sagt Claudia Giani-Leber, als geschäftsführende Gesellschafterin bei Acatis verantwortlich für Marketing und Kommunikation.

Über Acatis Investment

Die Acatis Investment Kapitalverwaltungsgesellschaft mit Hauptsitz in Frankfurt berät seit 1994 Privat- und Firmenkunden bei der Geldanlage in Investmentfonds. Zudem bietet das Unternehmen Publikumsfonds und eine Vermögensverwaltung nach Value-Kriterien an. Die umfasst Aktienfonds mit internationalem, europäischem oder deutschem Fokus. Auch Value-basierte Mischfonds, Dachfonds und Rentenfonds gehören zum Angebot. Seit 2007 ist Acatis mit einer Zweigstelle in der Schweiz vertreten.