Sauren Fondsmanager-Gipfel 2016 Wo sehen diese Top- Fondsmanager Börsen-Chancen?

Auf dem Podium diskutierten beim diesjährigen Sauren Fondsmanager-Gipfel vor knapp 2.000 Zuhörern Dr. Bert Flossbach (o.l.), Peter E. Huber (u.l.), Klaus Kaldemorgen (o.r.) und Bernd Ondruch (u.r.).

Auf dem Podium diskutierten beim diesjährigen Sauren Fondsmanager-Gipfel vor knapp 2.000 Zuhörern Dr. Bert Flossbach (o.l.), Peter E. Huber (u.l.), Klaus Kaldemorgen (o.r.) und Bernd Ondruch (u.r.).

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Unter der Moderation von Dachfonds-Manager Eckhard Sauren diskutierten wieder vier erfahrene Fondsmanager über aktuelle Themen und Entwicklungen an den Finanzmärkten. Diesmal auf dem Podium beim Fonds-Kongress in Mannheim: Peter E. Huber, Bert Flossbach, Klaus Kaldemorgen und Bernd Ondruch. Hier sehen Sie einen Videomitschnitt des Fondsmanager-Gipfels:


Wichtige Aussagen der Experten und ihre Ratschläge für Fondsvermittler, die in Beratungsgesprächen die aktuellen Turbulenzen am Aktienmarkt erklären müssen, haben wir in der folgenden Bilderstrecke für Sie dargestellt:


Klaus Kaldemorgen ist Manager des DWS Concept Kaldemorgen. Foto: Christian Scholtysik

Viele Aktionäre hätten den „Glauben an die Zentralbanken“ verloren, sagte Klaus Kaldemorgen. Demnach schwinde das Vertrauen, dass die Notenbanker die Aktienmärkte weiterhin mit ihrer Politik des billigen Geldes stützen können. „Im besten Fall werden die Zentralbanken nicht schaden.“

Statt den Börsen zu helfen, dürften die Eingriffe der Zentralbanken künftig eher größere Schwankungen verursachen, insbesondere an den Währungsmärkten. Kaldemorgen sieht die Volatilität allerdings positiv, solange sie in beide Richtungen wirkt, damit auch Phasen steigender Kurse genutzt werden können.

Rückkehr der Rohstoffmärkte

Als „willkommene Alternative zu Aktien“ sieht der Manager des nach ihm benannten DWS-Mischfonds High-Yield-Anleihen. Außerdem setzt er auf eine Rückkehr der Rohstoffmärkte, von denen insbesondere die Unternehmen aus den Emerging Markets Russland und Brasilien abhängig sind.

„Ich erwarte, dass sich der Ölpreis zum Jahresende stabilisiert“, prognostiziert Kaldemorgen. Die Aktien der Produzenten und Dienstleister der Ölbranche hätten daher das „Potenzial, nach oben zu drehen“. Konkret hält er Kurssteigerungen um 20 bis 30 Prozent für möglich.