Schwellenländer-Mischfonds: Mehr Sicherheit wagen

Schwellenländer ja, aber auf die richtige Mischung <br> kommt es an, Foto: Getty Images

Schwellenländer ja, aber auf die richtige Mischung
kommt es an, Foto: Getty Images

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Nein, für Freunde der aufstrebenden Schwellenländer ist das laufende Jahr kein Spaß. Inflation und Konjunktursorgen internationaler Anleger hinterlassen Bremsspuren im Portfolio. Besonders zu spüren für den, der seinem Kunden einen reinen Aktienfonds verkauft hat.

Und das dürften nicht wenige sein. „Viele Berater wurschteln rum. Die wählen Bric-Fonds für den Aktienteil und etwas Hasenstab für Schwellenländer-Renten“, sagt Deutschlands bekanntester Dachfondsmanager Eckhard Sauren. „Jegliche Risikoabneigung, die sie sonst gegenüber Aktienfonds haben, werfen sie über Bord.“ Zwar ist Franklin-Templeton- Manager Michael Hasenstab, auf den Sauren anspricht und den er sehr schätzt, einer der erfolgreichsten Renten-Investoren für die Emerging Markets. Aber in einer globalen Krise wie 2008 konnte auch er nichts ausrichten und schrieb zuweilen heftige Verluste.