Schwellenländeraktien US-Politik zwingt Investoren zum Umdenken

Junge Frauen bei einem Festival in Indien. Schwellenländer wie Indien setzen derzeit auf die Stärkung ihrer eigenen Wirtschaftsdynamik. | © Getty Images

Junge Frauen bei einem Festival in Indien. Schwellenländer wie Indien setzen derzeit auf die Stärkung ihrer eigenen Wirtschaftsdynamik. Foto: Getty Images

Die Einschränkung des globalen Handels ist ein Trend, der seit der globalen Finanzkrise anhält. Die Schwellenländer haben deshalb auf die Stärkung ihrer eigenen Wirtschaftsdynamik gesetzt. Diese Tendenz einer stärkeren binnenwirtschaftlichen Konjunktur ist ungebrochen und dürfte sich wohl noch beschleunigen. Hinzu kommt: Der Außenhandel der Schwellenländer ist dank zunehmender Handelsmöglichkeiten untereinander weniger stark an die Industrieländer gekoppelt. Dadurch sind die Schwellenländer mittlerweile besser aufgestellt, um externe Schocks zu verkraften und gerüstet, um die Folgen eines möglichen US-Protektionismus abzufedern.

Im Hinblick auf die Asset-Allokation ist die Titelselektion mittlerweile somit wichtiger denn je zuvor, da ein gezielter Protektionismus für viele hochgradig exportabhängige Unternehmen eine Gefahr bedeutet. Da wir einen High Conviction-Ansatz verfolgen, haben wir exportabhän-gige Unternehmen in den Schwellenländern stets vermieden und vielmehr in wichtige inländische Trends und Unternehmen mit erstklassigen Geschäftsmodellen investiert. Unserer Ansicht nach sind Schwellenländerinvestoren heute mehr denn je auf aktives Management angewiesen.

Den ausführlichen Analysebericht inklusive Grafiken können Sie hier herunterladen.