Scope-Ratings So gut sind die 11 wichtigsten Offenen Immobilienfonds

Sonja Knorr ist Director Alternative Investments bei Scope Ratings.

Sonja Knorr ist Director Alternative Investments bei Scope Ratings.

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Die anhaltend niedrigen Zinsen hierzulande und die stetig steigende Nachfrage nach Sachwertinvestments dürften Betongold-Fonds auch weiterhin enorm hohe Zuflüsse bescheren, prognostizieren die Analysten von Sope Ratings: „Wir erwarten, dass die Netto-Mittelzuflüsse offener Immobilienfonds in diesem Jahr auf dem Niveau des Vorjahres liegen werden.“

Allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres sind den in Deutschland zugelassenen und von Scope bewerteten aktiven offenen Immobilienpublikumsfonds demnach 2,8 Milliarden Euro zugeflossen. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2014 waren es 3,9 Milliarden Euro und im Jahr 2015 insgesamt 5,3 Milliarden Euro.

Mittelzuflüsse ungleich verteilt

Von den gesamten Nettomittelzuflüssen im ersten Quartal dieses Jahres entfallen laut Scope 83 Prozent auf vier Fonds: Dem Uniimmo Europa flossen 784 Millionen Euro, dem Grundbesitz Europa 523 Millionen Euro, dem Deka-Immobilieneuropa 519 Millionen Euro und dem Hausinvest 495 Miliionen Euro zu.

Aufgrund des hohen Interesses der Investoren haben einige Gesellschaften ihre Anteilscheinausgabe bereits vorübergehend eingestellt. „Die Herausforderung der Fondsmanager besteht nun darin, die hohe Liquidität strategiekonform zu investieren, ohne die Fondsrendite zu belasten“, erklären die Scope-Analysten.

Die bisher von den Fondsmanagern erzielten Renditen spiegeln sich auch in den aktuellen Ratingveränderungen der elf analysierten Publikumsfonds für Immobilien-Investments wider:

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