Serie Bric-Länder, Teil 3: China

Arbeiter beim chinesischen Autohersteller Geely Motors. Quelle: Getty Images

Arbeiter beim chinesischen Autohersteller Geely Motors. Quelle: Getty Images

// //

513 Millionen Chinesen nutzen das Internet. Das entspricht gut einem Drittel der Bevölkerung. Das Potenzial ist also noch riesig, vor allem im ländlichen China gehen Experten von einem drastischen Anstieg der Internet-Zugänge aus.

>> Vergrößern
Ein Profiteur dieses Trends ist das Netzwerk- Portal Tencent. Das Unternehmen bietet ähnliche Dienste an wie Facebook (Pengyou) und Twitter (Weibo). 751 Millionen Nutzer hat Tencent bisher, Konkurrent Facebook meldete Ende März 2012 rund 901 Millionen Nutzer. Weil Tencent höhere Gewinne schreibt als Facebook (1,6 Milliarden Dollar im Vergleich zu einer Milliarde Dollar für das Jahr 2011) und gleichzeitig günstiger bewertet ist (KGV von 33 im Vergleich zu 63), ist die Aktie für Investoren durchaus spannend.

Bei Michael Lai, Manager des GAM Star China Equity, stellt Tencent daher mit 6,3 Prozent die größte Position im Portfolio, gefolgt von Computerhersteller Lenovo (6,1 Prozent) und Autokonzern Dongfeng Motor-H (5,9 Prozent).

„Der chinesische Binnenkonsum zeigt sich stabil. Der Einzelhandelsanteil am chinesischen Bruttoinlandsprodukt liegt im Schnitt bei rund 15 Prozent“, so die GAM-Experten im aktuellen Marktbericht. „Deshalb halten wir gerne Titel aus dem Konsum- und Finanzbereich, und da vor allem von Banken und Lebensversicherern.“ Unternehmen also, die von der aufstrebenden Mittelschicht Chinas profitieren.

>> Hier gehts zur Bildergeschichte