Serie: Ilse Aigners 10 Thesen zur Finanzberatung im Expertencheck – Teil III: Risikoprofil und Produktinformation

Renate Kewenig, BVDI und <br>Thomas Zacher, Kanzlei Zacher & Partner

Renate Kewenig, BVDI und
Thomas Zacher, Kanzlei Zacher & Partner

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Rechtzeitig, bevor es aus dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) neue Erkenntnisse zur Regulierung gibt – am 18. Dezember findet ein Treffen mit Verbandsvertretern im Ministerium statt – gibt DAS INVESTMENT.com einen Überblick über das Grundgerüst für die im kommenden Jahr erwartete gesetzliche Regulierung der Finanzberatung.

Die vom BMELV unter Ministerin Ilse Aigner bereits formulierten 10 Thesen zur Qualität der Finanzberatung und Qualifikation der Finanzvermittler sind auch nach dem Regierungswechsel bekräftigt worden. Die Thesen entstanden nach einem Diskussionsprozess mit der Kapitalanlagebranche, mit Verbänden und Verbraucherschützern.

Insbesondere die bisherigen Ausnahmebestimmungen für den Vertrieb von Investmentfonds respektive geschlossene Fonds sollen künftig der Vergangenheit angehören. Erwartet wird eine Lösung, die sich eng an die im Zuge der Umsetzung der EU-Versicherungsvermittlerrichtlinie durchgeführte Regulierung anlehnt.

Das würde heißen: Informations-, Beratungs- und Dokumentationspflichten, ein Sachkundenachweis, ein öffentliches Register und die Pflicht zur Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Anlageberater.

>> zu These 5: Risikoprofil
Stellung nimmt Thomas Zacher, Zacher & Partner Rechtsanwälte

>> zu These 6: Produktinformation

Stellung nimmt Renate Kewenig, Vizepräsidentin Bundesverband Deutscher Investmentberater BVDI