Sicherheit statt Risiko – Strategische Asset Allocation statt Gefühle

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Wer wirklich langfristig an den Börsen zu den Gewinnern zählen möchte, sollte die Idee der Strategischen Asset Allocation nicht aus den Augen verlieren, dafür aber sämtliche Emotionen aus dem Drehbuch streichen. Doch wie kann der Anleger es schaffen die Gefühle aus- und den Verstand einzuschalten? Den entscheidenden Unterschied zwischen rationellem und emotionalen Handeln machen in der Theorie zwei kleine Wörter: strategisch und taktisch. Wichtig fürs Portfolio: Strategie schlägt Taktik

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Strategischen Asset Allocation bezeichnet die grundsätzliche und langfristige Aufteilung des Portfolio-Kapitals auf verschiedene Anlageklassen – je nach Anlagehorizont und Risikobereitschaft des Anlegers. Ziel der taktischen Allokation dagegen ist es, kurzfristige Chancen am Markt zu nutzen. Dieses Verhalten wird im Fachjargon als Markettiming bezeichnet und ist mit viel Aktivität und häufigem Umschichten verbunden. Das taktische Vorgehen ist zudem ein hervorragender Nährboden für Gier und Angst. Denn es geht darum, kurzfristige Gewinne zu wittern. Und dabei kommt immer auch Risiko mit ins Spiel. Mit Hilfe der Strategischen Asset Allocation den Herdentrieb ignorieren Der Vorteil der strategischen gegenüber der taktischen Asset Allocation besteht darin, dass weder gegen noch mit der Herde investiert wird. Vielmehr kann der Herdentrieb komplett ignoriert werden. Damit akzeptiert der Anleger nicht nur die Tatsache, dass sich Volkswirtschaften auf- und abwärts bewegen, es lässt ihn sogar kalt. Er ignoriert sozusagen seinen inneren Drang, das Portfolio ständig an aktuelle Marktentwicklungen anzupassen. Ergebnis: eine deutlich beständigere Risikostreuung. Das bedeutet mehr Sicherheit durch eine stabilere Rendite.