Smart-Beta-Ansatz von Invesco Kurssteigerungen und Steuervorteile bei Aktienrückkäufen nutzen

Bryon Lake,Leiter Invesco PowerShares EMEA

Bryon Lake,Leiter Invesco PowerShares EMEA

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Mit ihrem Ansatz, traditionelle Index-Investments mit der konsequenten Nutzung kursbestimmender Faktoren zu kombinieren, sind Smart-Beta-Strategien für viele private Anleger noch Neuland. Und so mancher von ihnen kann sich nur schwer damit anfreunden, dass sie vermeintlich „schlauer“ sein sollen. „Dabei sind Smart-Beta-Konzepte kein Hexenwerk und vom Grundsatz auch keine neue Erfindung“, erklärt Bryon Lake, Leiter Invesco PowerShares EMEA. „Einfach ausgedrückt, basiert Smart Beta auf alternativen Gewichtungsmethoden und stellt damit eine Weiterentwicklung der klassischen Marktkapitalisierungsgewichtung dar. Dies kann beispielsweise die Fokussierung auf schwankungsarme Aktien sein oder die Auswahl dividendenstarker Titel. „In der Tat werden viele dieser Strategien von aktiven Fondsmanagern schon seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt. Die Idee ist immer dieselbe: Man versucht, Charakteristika  von Wertpapieren zu isolieren, die langfristig eine Outperformance gegenüber dem breiten Markt erreichen können. Wenn man dann erfolgreich Wertpapiere selektiert, die das gewünschte Profil mitbringen, kann man das Risiko-Rendite-Profil eines Portfolios deutlich verbessern. Smart-Beta-ETFs auf speziell entwickelte Indizes können diese Eigenschaften systematisch erfassen. Dazu zählt etwa das Thema Aktienrückkauf: Mit einem Rückkaufprogramm setzen börsennotierte Unternehmen das Signal, dass sie momentan keine lukrativere Möglichkeit für sich selbst sehen, ihre liquiden Mittel zu investieren.
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