„Smart Beta Guide“ Blackrock stellt Anlagekonzept Smart Beta vor

Die Blackrock-Zentrale in New York. Foto: Getty Images

Die Blackrock-Zentrale in New York. Foto: Getty Images

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Aus diesem Grund hat BlackRock ein Kompendium auf den Markt gebracht, das Investoren dabei unterstützen soll, die Idee hinter Smart Beta zu verstehen, einzuschätzen und umzusetzen.

Smart-Beta-Strategien verfolgen das Ziel, gut erforschte Renditetreiber – auch Faktoren genannt – auf transparente, regelbasierte und kosteneffiziente Weise zu nutzen. Das Vermögen, das weltweit in entsprechenden Exchange Traded Products (ETP) verwaltet wird, beläuft sich auf 230 Milliarden Dollar. Demnach steckt jeder zwölfte Dollar, der in ETP investiert ist, in Smart-Beta-Produkten.

Das verwaltete Vermögen in Minimum-Volatility-Strategien, die einen der verschiedenen Smart-Beta-Ansätze darstellen, ist in den vergangenen drei Jahren um 121 Prozent gestiegen.

Der BlackRock Smart Beta Guide umfasst einen sechsstufigen Prozess, anhand dessen Investoren Smart-Beta-Strategien einschätzen können. Demnach sollten Investoren:

1. Ihre Anlageziele definieren
2. Den Vorzug des jeweiligen Ansatzes prüfen
3. Das Renditepotenzial in unterschiedlichen Marktsituationen eruieren
4. Die Methodik hinter der Strategie verstehen
5. Entsprechende Produkte im Kontext des Gesamtportfolios betrachten
6. Die Kosten eines Produktes mit denen alternativer Produkte vergleichen

Andrew Ang, Head of Factor Investing Strategies bei BlackRock, sagt: „Wir haben auf drei Kontinenten mit Investoren gesprochen, um uns einen Eindruck von ihrer Einstellung zum Thema Smart Beta zu verschaffen. Dabei wurde schnell klar, dass Bedarf an größerer Klarheit darüber herrscht, was diese Strategien sind beziehungsweise was sie nicht sind, und welche Rolle sie innerhalb von Portfolios spielen können.

Smart-Beta-Strategien lassen sich einsetzen, um verschiedenste Anlageziele zu erreichen. Die Fallstudien in unserem Guide zeigen anhand konkreter Beispiele, wie Investoren diese Strategien anwenden können – etwa um ertragsorientierte Portfolios aufzubauen oder Markteinschätzungen umzusetzen.

In der Vergangenheit war die Möglichkeit, Renditetreiber in Form solcher Faktoren zu erkennen und zu nutzen, großen institutionellen Investoren mit Zugang zu ausgeklügelten Anlagemodellen vorbehalten. Aber die Zeiten haben sich geändert. Denn Smart Beta macht dieses Konzept auch für professionelle Vermögensverwalter erschwinglich und leicht zugänglich.“