Spanien, Italien, Deutschland: Fidelity-Allstars über die Europa-Krise

Fidelity-Fondsmanager Alexander Scurlock, Firmino Morgado<br>und Alexandra Hartmann (v.l.)

Fidelity-Fondsmanager Alexander Scurlock, Firmino Morgado
und Alexandra Hartmann (v.l.)

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Alexander Scurlock, Fidelity European Growth Fund


  "Die Entwicklung in Griechenland, Portugal und Irland beobachten wir sehr aufmerksam. Unser Eindruck ist, dass dort bereits strukturelle Reformen in Angriff genommen wurden. Deutlich anders stellt sich für uns die Situation in Spanien und Italien dar; aus diesen Ländern stammen zahlreiche weltweit führende Unternehmen mit wettbewerbsfähigen Produkten.

Sorgen über das Wirtschaftswachstum Europas sind für mich durchaus nachvollziehbar. Aber bezogen auf europäische Unternehmen sind diese Sorgen meines Erachtens unbegründet. Hier muss man klar unterscheiden zwischen der Wirtschaft als Ganzes und den einzelnen Unternehmen.

Insbesondere deutsche Firmen erweisen sich immer wieder als außergewöhnlich erfolgreich. Einige von ihnen zählen nach meiner Einschätzung zu den am besten geführten Unternehmen der Welt.

Deutschland wird auf Jahre hinaus für deutlich mehr Wachstum sorgen als die Länder am Rand der Eurozone. Zudem profitieren deutsche Firmen stärker als andere vom Boom in den Schwellenländern - allen voran in China. Da Deutschland weiterhin Europas Wachstumslokomotive bleiben wird, eröffnen gerade die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern äußerst spannende Anlagechancen für Stockpicker."