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20.05.2011 - 14:05 Uhr
Rubrik: Sparen & Portfolio

Kaum Aktien: Wie Barack Obama und seine First Lady ihr Geld anlegen

Barack Obama und First Lady Michelle Obama
Foto: Getty Images

Ein Mal im Jahr darf die Welt einen Blick ins Depot von US-Präsident Barack Obama und seiner Gattin werfen. Vermögensverwalter werden sich bei dem Anblick die Haare raufen.

Seit Einführung des „Ethics in Government Act“ als Reaktion auf den Watergate-Skandal müssen US-Regierungsangehörige einmal im Jahr zum 15. Mai ihre Karten in Sachen persönliche Finanzen auf den Tisch legen.

Dass aus dieser Offenlegung keine exakte Vermögensallokation ersichtlich wird, liegt daran, dass die Höhe der angelegten Gelder je Anlageform nur in breiten Spannen angegeben werden müssen.

So weisen die Obamas im „Public Financial Disclosure Report" 2010 für ihr Gesamtvermögen die höchst konkrete Spanne von 2,8 bis 11,8 Millionen Dollar aus. Ein Blick auf die einzelnen Positionen bringt jedoch interessante Erkenntnisse.

So nehmen US-Staatsanleihen – Papiere, um die Pimcos Bond-Guru Bill Gross neuerdings einen großen Bogen macht – den mit Abstand größten Platz im Präsidenten-Depot ein.

In Erwartung steigender Zinsen – den Tipp dürfte Obama direkt vom US-Notenbankchef Ben Bernanke erhalten haben – setzt das Präsidenten-Paar ausschließlich auf kurze bis mittlere Laufzeiten: 1,1 bis 5,25 Millionen Dollar sind in Treasury-Bills (maximale Laufzeit ein Jahr) und weitere 1 bis 5 Millionen in Treasury Notes (Laufzeit zwischen zwei und zehn Jahren)  angelegt. Von langlaufenden US-Staatsanleihen lassen die Obamas die Finger.

Prall gefülltes Girokonto mit mageren Zinsen

Auch ein Präsidentenpaar braucht ein Geldtöpfchen für Alltagsausgaben: Um Stromrechnung, Tankfüllung und Shoppingtour zu bezahlen, lagen auf Obamas Girokonto bei der New Yorker Bank JP Morgan Chase im vergangenen Jahr 250.000 bis 500.000 Dollar bereit.

Zinsen? Kaum. Das Konto brachte dem Präsidentenpaar 2010 weniger als 1.000 Dollar ein. Mehr als 0,4 Prozent Zinsen können es demnach nicht gewesen sein.

Kein Aktienfreund, aber die Kosten im Griff

200.000 bis 450.000 Dollar in Aktienfonds und dann auch noch passiv – das passt nicht so recht zum entschlossenen Anführer der freien Welt. Irgendwie doch ein wenig mutig: Die Obamas vertrauen in Sachen Aktien allein auf den Vanguard-500-Indexfonds, der den Aktienindex S&P 500 nachbildet.

Zumindest was die Sparsamkeit angeht, kann man den Obamas keine Vorwürfen machen: Die jährlichen Kosten des ETFs belaufen sich auf gerade einmal 0,06 Prozent.

Die Frage, ob das Präsidentenpaar angesichts ihres rentenlastigen Anlagestils denn tatsächlich so felsenfest an einen wirtschaftlichen Aufschwung ihres Landes glaubt, müssen sich die Obamas jedoch gefallen lassen.

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Von: Felix Hannemann
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