Störfeuer aus Asien Regierungspläne wühlen Krypto-Markt auf

Denkt darüber nach, den Handel mit Kryptowährungen zu verbieten: Südkoreas Präsident Moon Jae-in | © Getty Images

Denkt darüber nach, den Handel mit Kryptowährungen zu verbieten: Südkoreas Präsident Moon Jae-in Foto: Getty Images

Das Handelshaus Axi-Trader bringt es auf den Punkt: „Währenddessen herrscht Panik am Krypto-Markt“, meldet es heute Morgen. Das Konkurrenzhaus IG haut gleich mal eine Eilmeldung raus: „Bitcoin-Kurs sackt um 12 Prozent ab.“

Was ist passiert? Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass die Regierung Südkoreas den Handel mit Kryptowährungen verbieten wolle. Sie beruft sich dabei auf Aussagen des Justizministers Park Sang-ki, der davon sprach, man würde ein entsprechendes Papier vorbereiten. Außerdem hätten Polizei und Steuerbehörden die größten Handelsplätze durchsucht, unter ihnen Coinone und Bithumb. Es ging um möglicherweise hinterzogene Steuern. „Ein ausgesprochenes Verbot wäre ein harter Schlag für Bitcoin und Co“, kommentiert IG-Analyst Timo Emden.

Unterdessen hat sich auch Investment-Legende Warren Buffett geäußert. „Was Kryptowährungen betrifft, kann ich mit annähernder Sicherheit sagen, dass sie ein böses Ende finden werden“, sagte er zum Nachrichtensender CNBC. Allerdings wisse er nicht, wann und wie das genau passieren werde. Aber wenn er einen fünf Jahre lang laufenden Put auf jede einzelne Kryptowährung kaufen könnte, würde er das tun. Zur Erklärung: Ein Put ist ein Optionsgeschäft, mit dem man mit einem einmaligen Einsatz auf fallende Kurse wetten kann, ohne später Geld nachschießen zu müssen, wenn man falsch liegt. Im Gegensatz zum Future, bei dem es unter Umständen teuer werden kann.