SWUK Renten Flexibel Das ganze Renten-Spektrum im Blick

Peter Schneider (rechts) und Winfried Walter

Peter Schneider (rechts) und Winfried Walter

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„Mit niedriger Vola fühle ich mich wohler.“ Kunden, die dieser Aussage zustimmen, sagt Peter Schneider, sind in seinem Fonds gut aufgehoben. Der Mitbegründer und Geschäftsführer der Kölner Vermögensverwaltung Schneider, Walter und Kollegen (SWUK) ist überzeugt, dass viele Anleger Schwankungen nicht mögen. Dass es trotzdem bessere Anlageformen für sie als Tages- und Festgelder gibt, stellt er seit drei Jahren mit dem SWUK Renten Flexibel unter Beweis.

Der Renten Flexibel ist einer von zwei Publikumsfonds, für die der Vermögensverwalter verantwortlich ist. 2011 von Schneider und seinem Kollegen Winfried Walter gegründet, managt die Vermögensverwaltung über Mandate und Spezialfonds vor allem gemischte Portfolios für Stiftungen, Versorgungswerke und Family Offices.

Dabei ergänzen sich die beiden Vermögensverwalter Schneider und Walter, die schon seit mehr als 20 Jahren zusammenarbeiten, zunächst bei Hypo Capital Management und von 1999 bis 2010 als Gesellschafter und Vorstände beim Vermögensverwalter Albrech & Cie., optimal: Walter mit seiner Ausbildung zum US-Broker und langjähriger Erfahrung in der Analyse von Aktien und dem Management von Aktienfonds, kümmert sich um die Aktienseite der Mandate und Spezialfonds. Er ist auch für den Publikumsfonds Gutmann Global Equity Value Select zuständig. Den Fonds managt er im gleichen Stil wie den Albrech & Cie. Optiselect, der ihn vor zehn Jahren einer breiten Anlegeröffentlichkeit bekannt machte: Walter investiert weltweit in ein konzentriertes Portfolio aus 25 bis 30 Value-Werten, die er gern langfristig hält.

Pluralität mit Entscheidungsmatrix


Schneider mit seiner Ausbildung im Rentenbereich und seiner Erfahrung im Anleihesegment kümmert sich um die Rentenseite der Kundenportfolios und den SWUK Renten Flexibel. Mittlerweile liegen in den beiden Fonds etwas über 15 Prozent der von SWUK verwalteten Anlagesumme, der Großteil davon im Renten Flexibel.

„Verglichen mit der Zeit meiner Ausbildung ist das Instrumentarium heute viel pluralistischer“, sagt Schneider. Er bezeichnet seinen Fonds denn auch als vermögensverwaltenden Rentenfonds, weil er diese Pluralität nutzt: Der Rentenmarkt bestehe heute aus diversen Segmenten, die sich in unterschiedlichen Zeiten unterschiedlich vorteilhaft entwickelten.

„Und nur die wenigsten Fondsmanager haben das ganze Spektrum im Blick“, sagt der Vermögensverwalter. Er selbst hat eigens eine Entscheidungsmatrix entwickelt, die ihm erlaubt, den Überblick zu behalten und seine Investmententscheidungen zu treffen.

Bevor die Matrix zum Einsatz kommt, müssen indes die Ziele definiert sein. Sie bestehen aus der niedrigen Vola, die Teil von Schneiders Wohlfühl-Wortspiel ist, aus regelmäßigen Erträgen und dem Erhalt des Kapitals. Schneider hat aus diesen Vorgaben, die typisch sind für seine institutionellen Kunden, aber auch von vielen Privatanlegern genannt werden, eine konkrete Zahl abgeleitet: 2,5 Prozentpunkte über dem durchschnittlichen Tagesgeldangebot will er mit seinem Fonds landen, aktuell also bei etwa 3,0 Prozent im Jahr. „Klar wird man bescheidener“, kommentiert Schneider das Renditeziel. „Aber der Fonds soll schließlich als Rückgrat des Portfolios dienen. Das Risiko-Ertrags-Profil lässt sich ja über Aktienanlagen steigern.“