So ticken die Deutschen Blackrock-Studie gibt Einblick in deutsche Finanzpsyche

Passanten in einer Innenstadt: Das Verhalten deutscher Sparer untersucht die aktuelle Investor Pulse Studie von Blackrock. | © Pixabay

Passanten in einer Innenstadt: Das Verhalten deutscher Sparer untersucht die aktuelle Investor Pulse Studie von Blackrock. Foto: Pixabay

Japan fällt als einziges Land aus dem Rahmen. In allen anderen Staaten, die an der aktuellen Investor Pulse Studie von BlackRock teilgenommen haben, ist die Entscheidungssicherheit in Sachen Geldanlage gesunken.

2013 zeigten sich noch 58 Prozent der Befragten zuversichtlich, dass sie richtige Spar- und Anlageentscheidungen treffen. 2015 sank die Quote auf 51 Prozent. In der aktuellen Umfrage sind es nur noch 42 Prozent.

Erhöhte politische Unsicherheit

Als Erklärungsversuche hierfür können die erhöhten politischen Unsicherheiten, aber auch das Niedrigzinsumfeld mit all seinen Auswirkungen, Aktienmärkte auf Rekordhöhen und himmelhohe Immobilienpreise herhalten. Selbst so mancher Anlageprofi weiß nicht mehr so recht, wo er eigentlich investieren soll.

                                                                                           

Nicht nur die Entscheidungssicherheit, auch die Stimmung hat sich in Deutschland gegenüber der letzten Umfrage etwas verschlechtert. Lediglich 51 Prozent der Befragten schätzen ihre finanzielle Zukunft als „positiv“ ein.

Beide Trends ziehen sich durch alle Altersstufen. Von den vermögenden Deutschen hingegen und ebenso von den Deutschen, die sich in Gelddingen beraten lassen, blicken deutlich mehr positiv in ihre finanzielle Zukunft.