Die Garantievarianten der Versicherer

Die Garantievarianten der Versicherer

Die klassische Rentenversicherung

Was ist garantiert?

Meist eine lebenslange Rente. Sie setzt sich aus einem garantierten Teil und Überschüssen zusammen. Für die Garantierente legt der Versicherer den Beitrag nach Kosten an. Der Garantiezins hierauf liegt für Neuverträge derzeit bei maximal 2,25 Prozent pro Jahr.

Wie funktioniert’s?

Der Kundenbeitrag fließt nach Abzug der Kosten (Sparanteil) in das Sicherungsvermögen des Versicherers. Das Geld muss der Anbieter per Gesetz vorsichtig anlegen, damit er die Garantie auch stellen kann. Zum Großteil machen festverzinsliche Wertpapiere, Immobilien & Co. das Portfolio aus, der Aktienanteil darf bei maximal 35 Prozent liegen – im Branchenschnitt liegt er gegenwärtig aber eher unter 10 Prozent. Macht der Anbieter seine Sache gut, erwirtschaftet er Überschüsse, die die garantierte Rente aufpeppen können.

Die wichtigsten Anbieter

Nahezu alle Versicherer haben klassische Rentenversicherungen im Angebot.

Vorteile

Kunden haben eine gewisse Planungssicherheit, da die Gesellschaften die Mindesthöhe der Rente garantieren.

Nachteile

Die Chance auf hohe Renditen ist durch den geringen Aktienanteil eher dürftig. Oft rechnet sich die Rentenversicherung nur bei sehr hoher Lebenserwartung.

Vor allem geeignet für Kunden...

...die kein Geld verlieren können, etwa weil dieses Produkt ihre einzige zusätzliche Altersvorsorge ist und sie darauf angewiesen sind.

With-Profits-Policen

Was ist garantiert?

In der Regel eine Mindestwertentwicklung des angelegten Guthabens. Sie liegt derzeit zwischen 0 und 1,5 Prozent pro Jahr.

Wie funktioniert’s?

Der Sparanteil der Kunden fließt in den With-Profits-Fonds. Dessen Gelder legt der Versicherer meist in Aktien, Renten und Immobilien an. Die Angelsachsen sind nicht an so strikte Anlagerichtlinien gebunden, ihre Aktienquote liegt meist zwischen 30 und 60 Prozent. Schwankungen versuchen einige Anbieter durch das sogenannte Smoothing (Glättung) auszugleichen: Geht’s an den Börsen bergauf, wird nicht der gesamte Ertrag zugeteilt. Der einbehaltene Teil wird Anlegern in schlechten Tagen gutgeschrieben. Die Anbieter legen jedes Jahr einen laufenden Bonus fest, der aber auch auf null sinken kann. Für 2010 liegt er bei rund 2 Prozent. Am Ende des Vertrags gibt es noch einen Schluss-Bonus.

Die wichtigsten Anbieter

Canada Life, Royal London, Standard Life

Vorteile

Durch die höheren Aktienquoten der With-Profits-Policen ist mehr Rendite drin als beim deutschen Pendant.

Nachteile

Wer seinen Vertrag nicht durchhält, muss auf die Garantie verzichten. Wollen Kunden früher an ihr Geld, können manche Anbieter eine Marktwertanpassung durchführen: Die Auszahlung kann sich dann gegebenenfalls verringern. Bei Royal London liegt das Minus derzeit bei rund 30 Prozent. Das ist bei einer vorzeitigen Kündigung fondsgebundener Garantiepolicen aber zum Beispiel auch so.

Vor allem geeignet für Kunden...

...die mehr Chancen durch Aktien nutzen wollen und zudem sicher sind, ihren Vertrag bis zur Fälligkeit auch durchzuhalten.

CPPI: Fondspolicen mit Garantiefonds

Was ist garantiert?

Das komplette Guthaben des Fonds steht zum vereinbarten Stichtag zur Verfügung. Auch Höchststände des Fonds werden abgesichert.

Wie funktioniert’s?

Grundlage der Garantiefonds ist die Bautechnik Constant Proportion Portfolio Insurance (CPPI). Das Guthaben wird in chancenreiche (Aktien, Aktienfonds) und sichere Anlagen (Renten, Geldmarkt) angelegt. Für die Aufteilung gleichen die Anbieter den Fondswert mit dem benötigten Garantiewert ab – die Differenz ist das Risikobudget. Geht es mit den Aktienkursen bergab, braucht sich das Risikobudget auf, und der Fondsmanager fährt die Aktienpositionen zurück. Steigen die Aktienkurse, kann der Manager wieder chancenreicher investieren. Die neuere Variante I-CPPI rechnet das Risikobudget für jeden Kunden aus.

Die wichtigsten Anbieter

Allianz Global Investors, BNP Paribas, DWS, Lyxor

Vorteile

Gerade bei langen Laufzeiten kann der Fondsmanager komplett in Aktien- oder Aktienfonds gehen. Durch die Absicherung der Fonds-Höchststände ist meist mehr drin als nur die Garantie der angelegten Beiträge. Ein Höchststandsfonds kann auch mit Nicht-Garantiefonds kombiniert werden.

Nachteile

Es besteht das Cash-Lockoder Monetarisierungs-Risiko. Dann ist der Fonds komplett in risikoarme Anlagen investiert, um die Garantie zu sichern.

Vor allem geeignet für Kunden...

...die am Aktienmarkt mitmischen wollen, aber trotzdem Sicherheit verlangen. Höchststandssicherungfonds lassen sich gut einsetzen, wenn der Kunde nur einen Teil seines Vermögens absichern will, etwa bei höheren Zuzahlungen.

Dynamische Hybridmodelle

Was ist garantiert?

In der Regel, dass der Kunde am Vertragsende seine gezahlten Bruttobeiträge (also inklusive Kosten) wiederbekommt.

Wie funktioniert’s?

Dynamische Hybride gibt es in zwei Varianten, die sich vor allem in der Zahl der eingesetzten Töpfe unterscheiden, zwischen denen hin- und hergeschichtet wird. Beiden gemein ist das Sicherungsvermögen des Versicherers, der die Garantie (oder einen Teil) gewährleistet. In der Zwei-Topf-Variante wird es mit einem Fondstopf kombiniert, den der Kunde aus dem Angebot des Versicherers zusammenstellen kann. Der Drei-Topf-Hybrid kombiniert die Töpfe Sicherungsvermögen, Garantiefonds – meist mit der Garantie, dass der Wert innerhalb eines Monats um maximal 20 Prozent sinken kann – und dem „normalen“ Fondstopf. Bei beiden Varianten überprüft der Versicherer täglich die Aufteilung des Guthabens auf die Töpfe für jeden einzelnen Kunde.

Die wichtigsten Anbieter

Allianz, Alte Leipziger, Arag, Condor, Helvetia, HDI-Gerling, LV 1871, Moneymaxx, Volkswohl Bund, WWK, Zurich

Vorteile

Der Kunde kann das Garantieniveau immer öfter selbst bestimmen, also auch niedrig starten, zum Beispiel bei 50 Prozent, und bei Bedarf die Sicherheit hochschrauben, etwa auf 100 Prozent. Das geht bei den anderen Produkten nicht.

Nachteile

Der Kunde hat nur einen eingeschränkten Einfluss auf die Kapitalanlage. Er kann sich zwar einen eigenen Fondsmix zusammenstellen, hat aber kein Mitspracherecht, wenn es ans Umschichten geht.

Vor allem geeignet für Kunden...

...die das Garantieniveau selbst bestimmen und während der Laufzeit auch gerne ändern möchten. Verluste sind nahezu ausgeschlossen, trotzdem sind die Chancen am Aktienmarkt recht hoch.

Variable Annuities

Was ist garantiert?

Eine garantierte Leistung beim Tod des Versicherten (GMDB), eine garantierte Ablaufleistung (GMAB), eine garantierte Mindestrente (GMIB) oder garantierte Entnahmen aus dem Fondsguthaben (GMWB).

Wie funktioniert’s?

Für die Garantie zahlt der Kunde eine Garantiegebühr, zum Beispiel 5 Prozent des Einmalbeitrags oder 1,5 Prozent des Fondswerts pro Jahr. Dieses Geld geht in ein separates Hedging-Portfolio des Versicherers. Über Kapitalmarktinstrumente wie Futures und Optionen versucht der Versicherer zu gewährleisten, dass das Hedging-Portfolio mit dem Wert der Garantie übereinstimmt. In der Praxis ist es aber so, dass Abweichungen zustande kommen, die für den Versicherer mal einen Gewinn, mal einen Verlust bedeuten. Ziel der Gesellschaften ist es, diese Gewinne und Verluste möglichst klein zu halten. Eine Schwierigkeit dabei: Kunden und Vermittler bevorzugen oft aktiv gemanagte Fonds als Kapitalanlage in den Produkten. Optionen und Futures gibt es in der Regel aber nur auf Aktienindizes. Der Versicherer geht daher davon aus, dass sich der Fonds des Kunden ähnlich verhält wie ein Mix aus verschiedenen Indizes. Das führt zu Unterschieden zwischen Kursentwicklung des Fonds und der Indizes – je größer die sind, desto schlechter funktioniert das Hedging.

Die wichtigsten Anbieter

Allianz, Axa, Canada Life, Friends Provident, R+V, Swiss Life, Vorsorge

Vorteile

Kapitalanlage und Garantie sind getrennt. Dem Kunden soll das eine freiere Wahl bei seiner Anlageentscheidung und auch eine Chance auf mehr Rendite ermöglichen. Denn er muss nicht auf Garantiefonds zurückgreifen.

Nachteile

Das Hedging ist schwierig, ein Restrisiko bleibt immer – das muss bei der Wahl des Anbieters beachtet werden, Stichwort: Finanzstärke. Futures, Optionen & Co. sind durch die Finanzkrise auch recht teuer geworden, höhere Preise und geringere Garantien sind die Folge.

Vor allem geeignet für Kunden...

...die genau wissen wollen, wie viel ihre Garantie kostet, und die Einfluss auf die Kapitalanlage haben wollen. Wenn sie einen Fonds wählen, können sie sicher sein, dass ihr Beitrag auch hierein fließt und nicht wegen einer Umschichtung in einem anderen Fonds, etwa einem Garantiefonds, landet – es sei denn natürlich, der Anbieter ändert das Fondsangebot.

Rente & Garantien seit 1308

Die Geschichte der Rentengarantien

1308 Erste Leibrente

Der älteste überlieferte Leibrentenvertrag zwischen dem Abt von St. Denis und dem Erzbischof von Bremen. Gegen Kapital oder Land gewährten Klöster und Städte lebenslängliche Renten.

1972 Rentenreformgesetz

Öffnung der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) für alle Bürger; auch Hausfrauen und Selbstständige haben jetzt einen Anspruch auf gesetzliche Rente.

1986 Blüms Rentenversprechen

Bundesarbeitsminister Norbert Blüm (CDU) klebt ein Plakat mit dem viel zitierten Rentenversprechen auf eine Bonner Litfaßsäule.

1995 Briten in Deutschland

Clerical Medical führt in Deutschland die erste With-Profits-Police ein.

1999 Zwei Töpfe

Die Volksfürsorge startet das erste statische Hybridmodell. Die Beiträge der Kunden teilt der Versicherer auf sein Sicherungsvermögen und Fonds auf.

2001 Altersvermögensgesetz

Geburtstag der Riester-Rente, benannt nach dem damaligen Arbeitsminister Walter Riester (SPD). Inzwischen wurden bereits knapp 14 Millionen Riester-Verträge verkauft. Arbeitnehmern wird außerdem ein Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung in der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) gewährt. Mittlerweile haben 52 Prozent der Beschäftigten in der privaten Wirtschaft eine Betriebsrente.

2002 Garantiefonds in Policen

Skandia stattet sein Hybridmodell statt mit „normalen“ Fonds mit Garantiefonds von Société Générale aus. Weil die Fonds schon eine Garantie bieten, kann ein größerer Teil des Beitrags hierein fließen.

2004 Alterseinkünftegesetz

Die drei Säulen der Altersvorsorge, Gesetzliche Rentenversicherung (GRV), betriebliche Altersvorsorge und private Vorsorge, gehen in drei Schichten über. Zur GRV in der ersten Schicht stößt die steuerlich-geförderte Rürup-Rente, nach dem Ex-Wirtschaftsweisen Bert Rürup benannt. Etwa 1,1 Millionen Verträge sind bisher verkauft.

2006 Garantie extra

Der Versicherer Axa führt in Deutschland das erste Variable-Annuity-Produkt ein. Bei dieser Gattung sind Kapitalanlage und Garantie voneinander getrennt. Der Versicherer versucht, etwa über Optionen die Garantie sicherzustellen.

2006 Drei Töpfe

HDI-Gerling bringt den ersten dynamischen Drei-Topf-Hybrid auf den Markt. Die Garantiesicherung erfolgt über Sicherungsvermögen, Garantiefonds und „normale“ Fonds.

2009 Rentengarantie

Der Bundestag beschließt, die Renten in Zukunft selbst bei sinkenden Löhnen und Gehältern nicht zu kürzen. Ex-Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) will damit das Vertrauen der Menschen in die gesetzliche Rente stärken.

26.08.2009 16:18
Rubrik: Altersvorsorge

Wer wie viel vom Staat bekommt – acht Musterhaushalte im Riester-Renten-Check

Walter Riester, Quelle: Postbank

Die Riester-Rente lohnt sich vor allem für Geringverdiener mit Kindern. Hier lässt der Staat die Förderquote in luftige Höhen steigen. DAS INVESTMENT.com hat sich acht typische Haushalte angeschaut – darunter die Mittelschichts-Familie mit einem Kind, der gut verdienende, kinderlose Single und das unverheiratete homosexuelle Paar – und nachgerechnet, bei wem sich die Riester-Rente als Baustein der privaten Altersvorsorge besonders lohnt.

Am Anfang des neuen Jahrtausends musste sich die Regierung dem Dilemma stellen. Wenn das Rentenniveau in den kommenden Jahrzehnten nicht weiter stetig sinken soll, muss sie den  Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung drastisch erhöhen – ein Schritt, den die Wähler kaum begrüßen würden.

>> zum Riester-Renten-Check: acht Musterhaushalte

Also biss der Gesetzgeber in den anderen sauren Apfel und ließ die Bevölkerung wissen, dass das Rentenniveau weiter sinken wird. Um diese Lücke zu schließen, müssen die Rentenversicherten selbst fürs Alter vorsorgen, aber mit staatlicher Unterstützung: mit der Riester-Rente.  

Die Riester-Rente war der erste Schritt in Richtung nachgelagerter Besteuerung der Renten, die 2005, drei Jahre nach der Riester-Rente eingeführt wurde. Prinzip: Steuerfreie Beiträge, steuerpflichtige Auszahlungen in der Rentenzeit.

Wichtig bei der Entwicklung der Riester-Rente war, dass alle davon profitieren, auch Geringverdiener und kinderreiche Familien. Eine einfache Steuerfreistellung der Beiträge reichte also nicht. Unter der Leitung des damaligen Arbeitsministers Walter Riester entstand daher ein auf Zulagen basierendes Modell.  

Die Zulagenhöhe ist unabhängig vom Einkommen, Kinder werden zusätzlich gefördert. Alternativ können die Beiträge als Sonderausgaben abgesetzt werden. Das Finanzamt prüft individuell, welche Lösung besser ist. Die Riester-Förderung begann 2002 und wurde schrittweise erhöht, seit 2008 ist die höchste Förderstufe erreicht. Riestern können alle Förderberechtigten und deren Ehepartner.
 
Die wichtigsten Punkte der Riester-Förderung

Gefördert werden 4 Prozent des rentenversicherungspflichtigen Einkommens aus dem Vorjahr. Beispiel:  Bei einem Einkommen von 40.000 Euro sind das 1.600 Euro  (133,33 Euro im Monat). Der Beitrag von 1.600 Euro setzt sich aus dem Eigenbeitrag und den staatlichen Zulagen zusammen.  Wird ein niedrigerer Eigenbeitrag gewählt, sinkt entsprechend die Förderung. Die Förderung ist gedeckelt, der maximale Betrag liegt bei 2.100 Euro pro Jahr (entspricht einem Gehalt von 52.500 Euro).

Zulagen:
Grundzulage: 154 Euro
Zulage pro Kind: 185 Euro
Zulage pro Kind (für ab 2008 Geborene): 300 Euro
Einmalige Zulage für Riester-Sparer unter 25 Jahren: 200 Euro

Kinderzulagen gibt es für Kinder mit Kindergeldanspruch. Bei  unverheirateten oder getrennt lebenden Paaren,  hat derjenige Anspruch auf die Riester-Kinderzulage, der auch Anspruch auf das Kindergeld hat.

Bei besonders niedrigen Einkommen können schon die Zulagen 4 Prozent des Einkommens ausmachen. Hier fällt der gesetzliche Mindesteigenbeitrag von 60 Euro pro Jahr an.

Riester-Sparer können ihren Beitrag (inklusive Zulagen) als Sonderausgaben in der Einkommensteuererklärung geltend machen (maximal 2.100 Euro). Das Finanzamt prüft automatisch, ob die Steuerersparnis höher ist als die gewährten Zulagen (Günstigerprüfung), Ist das der Fall, erstattet es die Differenz.

Eine hohe Förderquote (prozentualer Anteil des Staates am Beitrag) haben vor allem Geringverdiener mit Kindern. Ehepartner ohne eigenes Einkommen können die Quote noch steigern. Sie erhalten die Grundzulage, ohne einen Eigenbeitrag zu leisten. Voraussetzung: Sie schließen einen eigenen Vertrag ab. Bei genügend Nachwuchs kann es durchaus sein, dass der Staat mehr als 70 Prozent des Beitrags trägt.
 
Gutverdiener (auch ohne Kinder) erreichen ebenfalls eine ansprechende Förderquote. Hier spielen weniger die Zulagen eine Rolle, sondern vielmehr die alternative Steuererstattung. Ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen von rund 55.000 Euro gilt ein Grenzsteuersatz  von 44,31 Prozent (inklusive Soli-Beitrag), in anderen Worten: Der Staat zahlt hier 44,3 Prozent der Beiträge.

Die Förderquoten sind bei den Geringverdienern mit Kindern am höchsten, die höchsten absoluten Förderbeiträge fließen jedoch an die Gutverdiener.

Fallbeispiele:
Riester-Rente: Familie H.: Viele Kinder, wenig Gehalt, hohe Förderquote
Riester-Rente: Familie M.: Die Mittelschichts-Familie
Riester-Rente: Eva, Matthias und die zwei Zwerge: Patchwork-Familie ohne Trauschein
Riester-Rente: Marc und Hauke: Homosexuelles Paar, verheiratet
Riester-Rente: Silke: Alleinerziehend, zwei Kinder
Riester-Rente: Monika: Weiblich, ledig, verdient gut
Riester-Rente: Martin: Männlich, ledig, verdient Mittelmaß
Riester-Rente: Johannes: Berufseinsteiger

Sparsam Schwabe, 27-08-09 16:25:
Die Riesterrente lohnt sich vor allem für Herrn Riester, der durch seine Vorträge zu diesem Thema p.a. mehrere hundertausend € im Jahr kassiert und der Kleinsparer mit Grundsicherung oder HArz IV ist wieder in den Arsch gekniffen.

Noch schlimmer erwischt es die dummen Rürup-Rentner, sie habens nur noch nicht gemerkt, wie sie durch die Hintertür enteignet bzw. bestohlen werden.

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